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Panorama Wenn auf der ganzen Welt das Licht ausgeht

Lichterlöschen für eine Stunde. Am Samstagabend wurde es weltweit dunkel – als Zeichen gegen die Energieverschwendung.

Die so genannte Earth Hour ist die grösste Umweltaktion der Welt. Das Empire State Building in New York ist genauso dabei wie der Fernsehturm von Teheran, die 26 Atolle der Malediven genauso wie die allermeisten der 20 grössten Megastädte. Insgesamt 7000 Städte.

Dunkler Wasserturm in Luzern

Am Samstagabend um 20.30 Uhr wurden die Lichter gelöscht. Auch in der Schweiz. Fast alle grossen Schweizer Städte unterstützten den Ruf nach mehr Klimaschutz und löschten die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen für eine Stunde.

So blieben das Basler Münster, der Genfer Jet d'eau oder der Luzerner Wasserturm während der Earth Hour im Dunkeln. Mit rund 40 Städten und Gemeinden war die Beteiligung in der Schweiz so gross wie noch nie.

Die öffentlichen Strassenbeleuchtungen hierzulande schlucken jedes Jahr Strom für 150 Millionen Franken.

Legende: Video Weltweites Lichterlöschen abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 29.03.2014.

150 Länder machen mit

Oper und Harbour Bridge, Sydney. Christusstatue, Rio de Janeiro. Brandenburger Tor, Berlin. Eiffelturm, Paris. The Gateway of India, Mumbai. Petersdom, Rom. Kreml, Moskau. Bosporus Brücke, Hagia Sophie, Istanbul. Buckingham Palace, Big Ben, Tower Bridge, London. Golden Gate Bridge, San Francisco; Empire State Building, New York.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Na ja, Hauptsache man hat sein Gewissen beruhigt. Das wir alle aber rein gar nichts bewirken, zeigt schon die Tatsache des permanent steigenden Energieverbrauchs... obwohl wir schon seit Jahrzehnten immer energiesparendere Geräte aufgedrückt bekommen. Im Endeffekt ist dies aber meist eine Mogelpackung, da diese Geräte zuerst mal produziert werden müssen (Energie) und die alten vorschnell entsorgt werden. Die Wirtschaft will gar nicht sparen, sondern nur unser Geld! Dort muss angesetzt werden!
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    1. Antwort von R. Lolli, Basel
      Ja richtig, dies ist der Hauptgrund. Es muss ja immer 10% und mehr jährlich erwirtschaftet werden. Mit 2-3% ist man nicht zufrieden, ja gar von Wirtschaftskrise ist da die rede. Zum anderen sind da die faulen Verbraucher die die Geräte in der Nacht immer noch auf Standby lassen. Solch arrogante aussagen "das verbraucht sehr sehr wenig", kann man sich ersparen, bei Millionen von Geräten gibt das eine riesen Menge Strom.
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  • Kommentar von Simon Sachser, Basel
    Was hier als Sensation gilt, ist in der Bretagne schon lange umgesetzt. Um 23:00 Uhr schalten alle Strassenlampen aus, ausser auf dem Dorfplatz. So extrem muss es ja nicht sein, aber 2 von 3 Strassenlampen könnte man locker auch bei uns ausschalten. Keine Schaufenster und Leuchtreklamen mehr ab 23 Uhr, Landstrassen und Autobahnen benötigen kein Licht, Bauten werden nach 23 Uhr abgelöscht. Das wäre vernünftig...
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Diese Aktion war nur ein Tropfen auf einen heissen Stein.
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    1. Antwort von B. Küng, Biel
      Ja, da haben Sie recht, aber es ist trotzdem gut, solche Zeichen zu setzen.
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    2. Antwort von Rudi Rappoldswiller, Zürich
      Da haben Sie vollkommen recht!! Ich frage mich immer, wer denn so viel Strom braucht, dass wir uns der Gefahr von Atomkraftwerken aussetzen zu müssen meinen? Braucht es denn wirklich 3 Fernseher und 5 PCs pro Familie? Oder redet man das dem Volk bloss ein, weil man diesen Strom verkaufen will, - weil es ein gutes Geschäft ist? Ist die Welt denn besser geworden, seit man so viel Strom zu brauchen meint.
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