Aargauer Bauern wollen Hundedreck auf Wiesen verbieten

Hundehalter, die den Kot ihrer Vierbeiner nicht von den Wiesen wegräumen, Wanderer, die Trampelpfade in den Feldern hinterlassen: Darüber regen sich die Aargauer Bauern auf. Sie fordern, dass das Betreten ihres Kulturlandes verboten werden kann.

Hund, der sein Geschäft verrichtet.

Bildlegende: Solche Bilder wollen die Aargauer Bauern auf ihren Feldern nicht mehr sehen. Keystone

Die Möglichkeit eines Betretungsverbots für landwirtschaftliches Kulturland bestehe bereits heute, die Bauern hätten diese Möglichkeit aber vergessen, sagt Ralf Bucher, Geschäftsführer des Aargauer Bauernverbands. Erst durch die Totalrevision des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuchs im Kanton Aargau habe man das Verbot wieder entdeckt.

Ein flächendeckendes Betretungsverbot für Felder und Wiesen fordern die Aargauer Bauern allerdings nicht. Betroffen seien lediglich von Hundehaltern stark frequentierte Gebiete oder Einzelfälle, in denen Fussgänger und Fahrradfahrer Kulturland übermässig beanspruchten.

Die Problematik von freilaufenden Hunden und dem Liegenlassen von Hundekot nehme aber laufend zu, so Bucher. Mit der Forderung nach Verboten wolle der Bauernverband auf die Thematik aufmerksam machen.