Aargauer Fussball-Derby: Viele Besucher und ein Unentschieden

Der FC Aarau startet nach dem Abstieg aus der Super League nur mit einem 1:1-Remis gegen Kantonsrivale FC Wohlen in die Challenge League Saison. Aarau-Trainer Livio Bordoli sieht noch viel Arbeit für die Mannschaft. Wohlen-Trainer Martin Rueda ist mit dem Start zufrieden. Der Match war gut besucht.

Aarau musste kurzfristig auf den 21-jährigen Brasilianer Carlinhos verzichten, weil die Spielberechtigung nicht rechtzeitig eingetroffen war. So erstaunte es nicht, dass Livio Bordoli, der letzte Saison den FC Lugano in die Super League geführt hat, auch wegen der Verletzung des Kroaten Petar Sliskovic mit Ridge Mobulu nur eine Sturmspitze nominierte.

Die grösste der wenigen Torchancen in der ersten Halbzeit besass Aarau: Doch Sven Lüscher sah seinen in der 45. Minute nach einem Foul von Nicolas Bürgy an Michael Perrier schlecht geschossenen Penalty von Wohlens Torhüter Joël Kiassumbua abgewehrt.

«  Wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben kompakt gespielt und wenig zugelassen. »

Martin Rueda
Trainer FC Wohlen

Fast 5000 Zuschauer vor Ort

Kurz nach der Pause durften die 4981 Zuschauer den ersten Treffer bejubeln: Nach glänzender Vorarbeit von Bruno Martignoni schloss Captain Sandro Burki den Angriff mit dem 1:0 für Aarau ab.

Mergim Brahimi hatte in der 69. Minute den Ausgleich auf dem Fuss, scheiterte aber allein vor dem glänzend reagierenden Ulisse Pelloni. Auch sein Gegenüber Kiassumbua zeichnete sich zwei Minuten später in einer ähnlichen Situation gegen Marvin Spielmann aus.

«  Ein Tor fünf Minuten vor Schluss? Ich bin nicht zufrieden. Wir müssen noch viel arbeiten. »

Livio Bordoli
Trainer FC Aarau

Fünf Minuten vor Schluss fiel der nicht unverdiente Ausgleich für das Team von Martin Rueda: Die FCA-Abwehr schien durch die von den Fans abgefeuerten Pyros noch etwas eingenebelt, als Marijan Urtic den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte hämmerte.