Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn «Aufstand der Anständigen» in Aarau

Rund 3000 Menschen folgen dem Aufruf von Kirchen und linken Organisationen und demonstrieren gegen Fremdenhass.

Legende: Video Aufstand der Anständigen abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 22.09.2015.

In Aarau sind am frühen Abend rund 3000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Strasse gegangen. Zum so genannten «Aufstand der Anständigen» hatten Dutzende Organisationen aufgerufen, darunter die Landeskirchen und Linke.

Die bewilligte Kundgebung führte vom Bahnhof durch die Altstadt und endete vor dem Regierungsgebäude. Zu den Teilnehmern gehörten Junge und Ältere, auch Politiker aus dem linken Lager waren dabei.

«Politische Stimmung im Aargau ist vergiftet»

Es brauche einen kühlen Kopf und ein warmes Herz, sagte Christoph Weber-Berg, Präsident des Kirchenrats der Reformierten Landeskirche Aargau. Respekt, Menschlichkeit und Nächstenliebe seien notwendig. Weber-Berg sprach für alle drei Aargauer Landeskirchen.

Zu den Veranstaltern gehörten neben den Kirchen rund 60 Organisationen, Vereine und linke Parteien. In ihrem Aufruf hiess es, die politische Stimmung im Aargau sei vergiftet. Gegen flüchtende Menschen werde gehetzt, und ihre Rechte würden verletzt. Dieses Klima der Ablehnung verunsichere inzwischen viele Menschen im Kanton.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

21 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
    Schon komisch, wie Kommentatoren hier immer wieder sich als Verteidiger des Christentums gegen die Invasion der Muslime sehen. Dabei sind Fremdenhass, Intoleranz, Egoismus, Geiz und Hass auf keinen Fall christlichen Werte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M Müller (ZürichMM)
    Es ist kein Aufstand der Anständigen, es ist ein Aufstand der Naiven! Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Die EU hat ein Kontingent für 120t gesprochen. Wie in der Griechenland Krise werden dann scheibchenweise die Nächsten 120t gesprochen. Im Gegenzug liefert die "erste" Welt Waffen, auch die Schweiz. Wenn wir mit der Aufnahme von Flüchtlingen helfen, wird unsere Hilfe schnell erschöpft sein. Wer hilft dann? Grenzen zu, selber stark bleiben u. Vorort helfen - das ist nachhaltig!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Nein, die anständigen Schweizer sind nicht naiv. Sie sind einfach nicht egoistisch und herzlos. Grenzen schliessen ist keine Lösung, aber vor Ort helfen auf jeden Fall: Die Flüchtlinge sind ja schon hier, also müssen wir auch hier helfen!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Annuschka Unseld (Annuschka)
    Von den Kirchen?? Wo sind SIE denn eigentlich in diesem ganzen Drama?!?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen