Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn Autobahn A1 bei Walterswil war für Stunden gesperrt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 im solothurnischen Walterswil sind am Sonntagvormittag ein Kleinkind und ein 33-jähriger Mann getötet worden. Die Autobahn war für fünfeinhalb Stunden gesperrt.

Unfallauto, auf dem Dach liegend. Mit einigem Abstand der gestaute Verkehr auf der A1.
Legende: Wegen des schweren Unfalls musste die A1 bei Walterswil gesperrt werden. SRF
Uniformierte Herren, im Hintergrund das auf dem Dach liegende Unfallauto.
Legende: Staatsanwaltschaft und Polizei bei der Tatbestandsaufnahme und Spurensicherung. SRF

Eine 33-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. Sie und die beiden Todesopfer waren auf der Rückfahrt aus den Ferien gewesen. Bei den Erwachsenen handelte es nicht um die Eltern des zweijährigen Kindes, wie die Aargauer Polizei am Sonntag mitteilte.

In welchem Verhältnis die beiden zum Kleinkind standen, konnte die Polizei nicht sagen. Die Eltern des verstorbenen Kindes wurden informiert.

Unfallursache noch unklar

Der Unfall hatte sich kurz vor 9.30 Uhr ereignet. Das Auto geriet aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn und prallte in einen Wildschutzzaun. Daraufhin überschlug sich das Auto mehrmals. Auf dem Dach liegend kam es schliesslich auf dem Überholstreifen zum Stillstand.

Als die Rettungskräfte eintrafen, zeigten der Mann und das Kleinkind bereits keine Lebenszeichen mehr. Die schwer verletzte Frau wurde ins Kantonsspital Aarau eingeliefert.

Wie es zum Unfall kam, ist noch unklar. Ob es sich um einen Selbstunfall handle, würden die Ermittlungen zeigen, teilte die Polizei mit. Sie sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachten konnten.

Autobahn von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr gesperrt

Wegen des Unfalls wurde der Autobahnabschnitt zwischen Aarau-West und Oftringen AG in Fahrtrichtung Bern wurde während mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde über die Kantonsstrassen umgeleitet.

Legende: Video Unfall auf der A1 abspielen. Laufzeit 0:57 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 18.08.2013.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von B. Wiss, Rüti
    wir waren etwa 1km hinter dem Unfall im Stau und genau dort wäre es einfach gewesen, den Zaun zu durchbrechen, da parallel zur Autobahn eine Strasse ist. Ich habe mich ebenfalls gefragt, warum man nicht alle paar Meter einen Ausgang resp. Eingang zur Autobahn bauen kann, Leitplanken mit Öffnungsmechanismus etc., auch damit die Rettungskräfte mal schneller vor Ort wären, oder auch damit Autofahrer raschmöglichst wegkönnen. Eine Autobahn ist im höchsten Notfall wie ein Gefängnis.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Sicher könnte man vermehrt provisorische Ausfahrten einrichten, wie sie z.B. auf der A13 (Teilstück mit Gegenverkehr)bestehen. Das kostet bekanntlich Geld und die SVP ist gegen eine Erhöhung der Autobahnvignette.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Holenstein, Cross'n'Star
    Warum darf in einem solchen Fall die Feuerwehr nicht den Wildzaun zum nahen Feldweg öffnen? Der ganze Stauverkehr wurde über die Raststätte Kölliken durch ein Wohnquartier mit Tempo-30-Zone rückabgewickelt. In Kölliken kam es vor dem Barrierenübergang erneut zu brenzligen Situationen. Wie würde wohl bei einem Chemieunfall evakuiert?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    VOLL IDIOTEN!!! Nein, nicht bezueglich dem bedauerlichen Unfall mit Toten und Verletzten sonder wegen diesen Hirntoden Voll Idioten, welche wie man auf dem Bild bestens sehen kann auf der Gegenfahrbahn auf der Bremse hocken, und so einen Stau verursachen! Genau das ist einer der Meisten Gruende fuer einen Stau! Schaltet eure verdammten Hirne ein. Tut mir leid SRF, doch ich konnte es nicht Diplomatischer Formulieren. Aufgrund eines solchen ent. Stau, sind viele Autofahre sehr Agressiv geworden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
      @S. Sugano: Jetzt haben Sie aber befreienden Dampf abgelassen.....etwa gleich, wie wenn ich meinen Dampfkochtopf auf Stufe 12 weiter pfeifen lasse.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Urs Gehrig, F - Montpellier
      Schauen Sie doch bitte genauer hin, bevor Sie irgendwelche Leute beleidigen. Vor allem sollten Sie nicht einen Unfall mit Toten und Schwerverletzten dazu benutzen, Ihren persönlichen Frust loszuwerden. Das ist zutiefst unanständig.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von M. Hufschmid, Kt. Zürich
      Leider hat S.Sugano vollkommen recht, ob anstätnig o. nicht. Ich im Aussendienst werde gebüsst wenn ich 1km zu schnell fahre. Wenn ein Unfall ist dann nehmen sich 98% der Autofahrer das REcht zu gaffen! Als ob sie vor dem Fernseher sitzten und "o mann cool da sieht man vielleicht etwas" und bremsen ab, auf der Überhollspur notabene. Diese VI haben keine Ahnung was sie damit verursachen! Sie lernen nicht beim steuern zu überkeuzen aber Wichtiges wie Verkehsfluss nicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
      S. Sugano hat NUR von der Gegenfahrbahn gesprochen, sein Mail ist in keiner Art und Weise unanständig. Er hat ganz einfach Recht!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen