Autobahnanschluss bei Würenlos neu ohne Licht - kein Einzelfall

Energie sowie Geld sparen und nachtaktive Tiere schützen: Das Bundesamt für Strassen entfernt immer mehr Strassenlampen an Nationalstrassen. Nun gehen in Würenlos die Lichter aus. Die Beleuchtung rund um den Autobahnanschluss soll abgebaut werden. Die Gemeinde reagiert mit Verständnis.

Leuchtende Strassenlaterne von Unten, davor Äste eines Baums.

Bildlegende: In Würenlos nimmt man die Pläne des Bundes gelassen. Keystone

Die Strassenbeleuchtung braucht viel Strom und Geld und führt zu Lichtverschmutzung. Deshalb entfernt das Bundesamt für Strassen ASTRA immer wie mehr Lampen an den Nationalstrassen. Sie untersucht, welche Beleuchtung abgeschaltet werden kann, ohne dass dadurch ein Risiko für den Autofahrer entsteht. Bei jedem laufenden Strassenprojekt schaut das Bundesamt auch die Lichtsituation an.

Gemeindeammann unterstützt ASTRA

Das neuste Projekt ist momentan in Würenlos. Dort werden im Frühling 2016 die Lichtsignalanlage und die Signalisation erneuert. Deshalb baut das ASTRA auch die Beleuchtung zurück: An der Kreuzung bei der Hauptstrasse von Würenlos auf Wettingen sowie bei der Autobahneinfahrt und -ausfahrt an der Furttalstrasse.

Mit dieser Massnahme ist der Gemeindeammann von Würenlos Hans Ulrich Reber einverstanden: «Die Kreuzung liegt ausserhalb der Gemeinde und ist gut beschildert. Für die Bevölkerung stellt der Rückbau der Beleuchtung keinen Nachteil dar.»

Die Abschaltung ist aber nur eine Testphase. In einem halben Jahr werden die Lampen ganz entfernt – wenn Verkehrsexperten sowie die Kantonspolizei kein Risiko für die Autofahrende sehen. «In Würenlos bleiben dann nur noch zwei Lampen bestehen», sagt der Gemeindeammann Hans Ulrich Reber. Bei der Bushaltestelle und beim Fussgängerstreifen.