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Aargau Solothurn Bad Zurzach: Von der Relax-Oase zum Fun-Park

Lange Zeit fuhren die Menschen in Thermalbäder zur Kur. Kinder waren in diesen Zeiten verboten. Das hat sich in den letzten Jahren jedoch geändert. Einige Bäder setzen nun gezielt auf eine neue Strategie und Kundschaft.

Vor 60 Jahren hat das Thermalbad Bad Zurzach seine Türen geöffnet. Die Leute gingen damals baden, weil es als gesund galt. «Früher kamen viele Leute, und badeten eine halbe Stunde», sagt der Geschäftsführer Dominik Keller gegenüber Radio SRF.

Heute sieht es anders aus. Die Leute bleiben deutlich länger. Dies hat auch mit dem grösseren Angebot zu tun. Zudem sind heute, im Gegensatz zur früher, auch Kinder erlaubt. Deshalb gehen heute oft ganze Familien ins Thermalbad und verbringen dort den ganzen Tag.

Genau in diese Richtung will das Thermalbad auch ausbauen. Stephan Güntensperger, Direktor der Stiftung, welcher das Thermalbad angehört, spricht von Rutschbahnen und einem Wellenbad, welche in einem neuen Erlebnisbad geplant sind. Dieses soll nördlich des bestehenden Thermalbads entstehen. Damit wolle man vor allem vermehrt Junge anlocken.

Bereits in den letzten Jahren hat das Bad Zurzach viel investiert. Rund 20 Millionen Franken wurden in Aus- und Umbauten gesteckt.

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