Bellacher Bushersteller Hess hat Kurzarbeit eingeführt

Dem Bushersteller Hess aus Bellach läuft es nicht. Die Produktion sei nicht ausgelastet, man habe seit September 22 Stellen gestrichen, sagt Hess-Chef Alex Naef in der Solothurner Zeitung. Seit 1. Februar hat das Unternehmen zudem Kurzarbeit eingeführt. Man hofft auf neue Bestellungen.

Buscarosserie

Bildlegende: Das Geschäft mit Linienbussen läuft nicht wie sonst. Für einen Teil der Hess-Produktion gilt Kurzarbeit. Keystone

Hess hat in Bellach rund 250 Angstellte, schweizweit sind es gar 400. Pro Jahr produziert Hess gemäss eigenen Angaben rund 2400 Busse. Momentan ist die Busproduktion aber nicht ausgelastet. «Leider mussten wir gegenüber 11 Mitarbeitenden die Kündigung aussprechen», sagt der Chef der Hess Bellach, Alex Naef, in der Solothurner Zeitung. Die 11 Kündigungen gehören zur Stellenreduktion von total 22 Stellen. Einige Mitarbeiter konnten in andere Abteilungen verlegt werden.

Hessfirmensitz

Bildlegende: Die Hess AG gibt es seit 1919. Total beschäftigt die Firma in Bellach rund 250 Angestellte. Keystone

Nun hofft Hess auf neue Bestellungen. Bis Ende April gilt nun für fast 100 Angestellte Kurzarbeit. Danach werde man weiterschauen, sagt Hess. Die Busfirma hat vor einem Jahr Schlagzeilen gemacht. Die Gelenkbusse, welche Hess den Zürcher Verkehrsbetrieben geliefert hatte, blieb öfters stehen. Grund dafür waren damals Probleme mit den Batterien.

Video «125 Jahre Busbauer Hess» abspielen

125 Jahre Busbauer Hess

5:37 min, aus Schweiz aktuell vom 2.10.2007