Bevölkerung darf sich zu neuen Fahrplänen äussern

Für die Jahre 2014/15 sind in den Fahrplänen des öffentlichen Verkehrs im Aargau nur kleine Anpassungen geplant. Im Kanton Solothurn ändert sich etwas mehr. Der Entwurf für die neuen Fahrpläne gehen nun in die Vernehmlassung. Behörden und Bevölkerung können sich bis am 14. Juni dazu äussern.

Nach diversen Änderungen in den letzten Jahren beim Angebot und vor allem nach einer umfassenden Erneuerung beim Rollmaterial, verlaufen die nächsten zwei Jahre der Fahrplanperiode 2014 bis 2015 in ruhigeren Bahnen. Die nächsten grösseren Angebotsschritte sind im Dezember 2015 vorgesehen und abhängig von diversen Infrastrukturvorhaben.

Auf nationaler Ebene hat das neue Angebotskonzept zwischen Zürich und Chur auch Auswirkungen auf den Aargau. Die InterRegio Züge Basel-Liestal-Aarau-Zürich verkehren nicht mehr direkt nach Chur.

Kleine Anpassungen bei WSB und Bussen

Bei den Bahnen im Aargau gibt es in den Randstunden Anpassungen bei der WSB als Folge der Konzentration von heute drei auf neu zwei Depotstandorte in Menziken und Schöftland. Beim Bus wird die Anschlusssicherheit an den Schnittstellen von Bus und Bahn verbessert. Das heisst, dass auf einzelnen Linien, zum Beispiel im Raum Zofingen bei der Linie 3, die Fahrzeiten leicht angepasst werden.

Im Raum Baden Süd und im Raum Brugg ermöglichen zusätzliche Fahrzeuge zu Spitzenzeiten die Anschlüsse an den Bahnhöfen Baden, Mellingen Heitersberg und Brugg.

Bevölkerung soll Meinung äussern

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) führt für den gesamten öffentlichen Verkehr vom 28. Mai bis 14. Juni 2013 die Vernehmlassung durch. Diese findet ausschliesslich über das Internet statt und bietet interessierten Kreisen die Möglichkeit, sich zum Fahrplan zu äussern.

Die Eingaben gelangen direkt an die betreffenden kantonalen Stellen, im Kanton Aargau an die Abteilung Verkehr des Departements Bau, Verkehr und Umwelt.