Brände in Aarburg und Münchwilen über den Jahreswechsel

Über den Jahreswechsel hatte die Feuerwehr in der Region an zwei Orten viel zu tun. In Aarburg brannte eine Scheune und das angebaute Wohnhaus. In Münchwilen brannten die Fassaden von 11 Wohnungen eines neugebauten Hauses. Verletzt wurde niemand. Der Schaden ist jeweils hoch.

Feuerwehr löscht in der Nacht Brand eines Hauses

Bildlegende: Beim Brand von zwei Hausfassaden in Münchwilen war die Feuerwehr im Grosseinsatz. Verletzt wurde niemand. zvg

In Münchwilen AG hat in der Nacht auf Neujahr die Fassade von zwei neuen, zusammengebauten Mehrfamilienhäusern gebrannt. Das Feuer war kurz nach Mitternacht auf einem der Balkone ausgebrochen.

20 Bewohner nicht verletzt

Alle der zwanzig anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner konnten unversehrt aus ihren Wohnungen gebracht werden, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Allerdings verursachte der Brand grossen Schaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken.

Unbewohnbare Wohnungen

Einige der elf Wohnungen in Münchwilen sind vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr stand im Grosseinsatz. Bevor sie das Feuer an den neuen Häusern an der Bustelstrasse löschen konnte, hatte dieses sich auf die Balkone im obersten Geschoss ausgebreitet.

Brand in Aarburg zerstört Scheune komplett

In Aarburg hat am Montagabend ein Bauernhof gebrannt. Die Scheune brannte vollständig nieder, das angebaute Wohnhaus wurde zu einem grossen Teil zerstört. Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hatte.

Autofahrerin entdeckte Brand

Am Silvesterabend um 22 Uhr schlug eine Autofahrerin Alarm, die auf der Autobahn A1 unterwegs war und die brennende Scheune in Aarburg bemerkt hatte. In dem Gebäude waren Futter, Holz und Schafwolle gelagert.

Schafe gerettet, Wohnhaus unbewohnbar

Die dreissig Schafe, die sich in dem Gebäude befanden, konnten rechtzeitig ins Freie gebracht werden. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen in einem an die Scheune angebauten Schuppen aus, wie die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mitteilte. Sie geht davon aus, dass ein technischer Defekt Ursache des Feuers war. Gegen Mitternacht war der Brand unter Kontrolle.