Neues Abkommen Chinesische Bio-Heilpflanzen für Europa: Mit Hilfe aus Frick

Das Bio-Forschungszentrum FibL in Frick arbeitet mit einem botanischen Garten in China zusammen. Das gemeinsame Ziel: Bio-Heilpflanzen aus China für den europäischen Markt.

Zwei Männer geben sich die Hand, im Hintergrund chinesische und englische Schrift an der Wand

Bildlegende: Urs Niggli, Direktor FiBL (rechts) und Miao Jianhua, Direktor «Guangxi Botanical Garden» beim Handschlag zum Vertrag. zvg/FiBL, Franziska Hämmerli

Das Schweizerische Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick hat mit einem grossen botanischen Heilpflanzen-Garten in China einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Damit will man den Weg ebnen für chinesische Bio-Heilpflanzen in den europäischen Markt.

Geplant ist ein Institut für biologische Pflanzenheilkunde mit Sitz in Frick und in China, wie das FiBL am Dienstag mitteilte. Der Anbau der Heilpflanzen soll gefördert werden, und zwar im «Guangxi Botanical Garden of Medicinal Plants» in China.

Die Zusammenarbeit dauert zunächst zehn Jahre. Das Institut soll Forschungs- und Entwicklungsprojekte umsetzen, etwa zu biologischem Kräuteranbau oder zur Verwendung von Kräuterextrakten.

Der «Guangxi Botanical Garden of Medicinal Plants» liegt in Südwestchina in der Region Guangxi Zhuang. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 202 Hektaren. Er wurde 1959 mit dem Ziel aufgebaut, Heilpflanzen anzubauen, zu sammeln und zu bewahren.