Der FC Aarau und sein «Transferkrimi»

Kein Transfer scheint beim FC Aarau zu klappen. Und mit Frank Feltscher brach sich aussgerechnet ein glücklicher Transfer letzten Samstag beim Testspiel gegen den FC Wohlen das Wadenbein. Zwei Wochen vor Saisonbeginn gibt es also noch einige Fragezeichen beim FC Aarau.

Sven Christ

Bildlegende: Eine schwierige Aufgabe für Trainer Sven Christ: Sein Kader ist noch viel zu klein. Und schon in zwei Wochen gehts los. Keystone

Der Transferfluch begann mit dem Mittelfeldspieler Chris Malonga. Der Kongolese unterzeichnete zwar bereits vor Monaten einen Vertrag mit dem FC Aarau. Zum Training erschienen ist er aber nie. Wegen des Vertragbruchs haben die Aarauer beim Weltfussballverband Fifa nun ein Verfahren gegen ihn eingeleitet.

Vertragsverlängerung für Burki und Lüscher

Ausserdem wollte der FC Aarau unbedingt den Mittelfeldspieler Gilles Yapi verpflichten. Dieser unterzeichnete jedoch beim FC Zürich. «Der FC Aarau konnte Gilles Yapi weder den Lohn, den der FC Zürich ihm geboten hat, noch die internationalen Spiele bieten», erklärt sich Sportchef Urs Bachmann den Entscheid von Gilles Yapi gegenüber Radio SRF.

Ein Lichtblick im ganzen Transferkrimi sind die Verpflichtungen der beiden Leistungsträger Sandro Burki und Sven Lüscher. Die beiden Mittelfeldspieler haben Ihre Verträge, welche im Jahr 2015 ausgelaufen wären, vorzeitig für zwei weitere Jahre verlängert. Anfang nächstet Woche wollen der FC Aarau und Testspieler Kristian Nushi ausserdem bekannt geben, ob eine Zusammenarbeit stattfinden wird. Der Mittelfeldspieler gastierte diese Woche im Trainingslager des FC Aarau im Tessin.

Schwache Offensive

Zwei Wochen vor Saisonbeginn mangelt es dem FC Aarau noch immer an Offensiv-Spielern. «Noch ein oder zwei Stürmer wollen wir bis zum Saisonstart verpflichten», sagt FC-Aarau-Sportchef Urs Bachmann. Der FC Aarau spielt sein erstes Spiel in der neuen Saison am 19. Juli gegen Schweizermeister Basel.