Die Flüsse sind voll – die Kantone beobachten die Situation

Wegen des starken Regens sind die Pegel der Flüsse und Bäche in den Kantonen Aargau und Solothurn deutlich gestiegen. Am Dienstag wurden die ersten Alarme ausgelöst. Nun beobachten die Behörden die Situation ganz genau.

Ansicht der Aare von einer Brücke beim Kraftwerk Rupperswil.

Bildlegende: Beim Kraftwerk Rupperswil floss die Aare am Dienstag noch in ihrem Bett. SRF

Der Kanton Aargau hat am Dienstag damit gerechnet, dass die Aare vereinzelt über die Ufer tritt. Grund dafür war, dass der Kanton Bern die Schleusen bei seinen Seen geöffnet hatte. In Murgenthal und Brugg habe man deshalb mit kleinen Hochwassern gerechnet, wie es etwa alle zwei Jahre vorkomme, erklärt Christophe Lienert von der kantonalen Verwaltung gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn. Passiert sei dann allerdings nicht viel.

Auch im Kanton Solothurn war man alarmiert. Am Dienstagmorgen hatte die Emme einen Schwellwert überschritten. In der Folge beobachtete der kantonale Führungsstab die Lage. Allerdings ging der Pegel der Emme wieder kontinuierlich zurück. Die Situation bleibe jedoch angespannt, erklärt Diego Ochsner vom Führungsstab des Kantons Solothurn.

Ein Hochwasser erwartet Ochsner bis Ende Woche aber nicht, selbst wenn es durchgehend regnet. Diese Prognose teilt man im Kanton Aargau.

In den nächsten 24 Stunden dürften die Pegel der Flüsse und Bäche etwa gleich bleiben, so Christophe Lienert. Es werde wahrscheinlich weniger regnen als vorhergesagt.

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