Wahlen Olten Die Oltner Stadtregierung wird erst im 2. Wahlgang komplettiert

Im ersten Wahlgang schaffen es nur drei Bisherige in die Oltner Stadtregierung. Die Grüne Iris Schelbert muss am 23. April nochmals antreten. Und auch der Kampf um den zweiten SP-Sitz ist noch offen.

Resultat Wahlen

KandidatenPartei
Stimmen
Martin Wey (bisher)

CVP
Gewählt2472
Thomas Marbet (bisher)

SP, Vize-Stadtpräsident
Gewählt2455
Benvenuto Savoldelli (bisher)
FDP
Gewählt2140
Iris Schelbert (bisher)
Grüne
Nicht gewählt
2033
Marion Rauber
SP
Nicht gewählt
1773
Monique Rudolf von Rohr
FDP
Nicht gewählt
1429
Simon Gomm
Junge SP
Nicht gewählt
1347
Beatrice Schaffner
GLPNicht gewählt
1245
Thomas Rauch
Initiative für ein unabhängiges Olten
Nicht gewählt
872
Ursula Rüegg
SVP
Nicht gewählt
802

Die bisherige Stadträtin Iris Schelbert (Grüne) musste schon bei den vorletzten Wahlen in den zweiten Wahlgang. Sie kenne das schon und habe sich auf alles vorbereitet, sagt sie gegenüber Radio SRF. Das sei halt Politik.

Die Grüne Stadträtin will aber weiter kämpfen und ist motiviert für eine neue Aufgabe, da es ihr bisheriges Departement in dieser Form nicht mehr gibt, sagt sie im Interview weiter.

Rennen weiterhin offen

Noch spannender ist das Rennen um den fünften freien Sitz. Er gehörte dem langjährigen SP-Stadtrat Peter Schafer, der auf Druck der Partei nicht zu den Wahlen angetreten war. Marion Rauber soll den Sitz für die SP holen. Auch sie muss in den zweiten Wahlgang und will dies auch, wie sie gegenüber Radio SRF sagt. Sie holte den 5. Rang aller Kandidaten.

Ihre Konkurrenz war aber im ersten Wahlgang gross. FDP, SVP, ein Ex-FDP-Kandidat oder die Junge SP sind zum Beispiel angetreten. Auch die GLP versuchte es. Sie alle können, wenn sie es wollen, im zweiten Wahlgang nochmals antreten. Bis am Dienstag um 17 Uhr müssen sich alle entscheiden. Der zweite Wahlgang ist am 23. April.

Die Ausgangslage:

  • Zehn Kandidaten für fünf Stadtratssitze
  • Vier von fünf bisherigen Kandidaten traten wieder an.
  • Die SP muss einen ihrer zwei Sitze neu besetzen. FDP und SVP greifen ihn an.