EHC Olten verliert gegen La Chaux-de-Fonds

Der EHC Olten verlor am Sonntag das fünfte Playoff-Spiel gegen La Chaux-de-Fonds. Die Oltner hatten den Einzug in die Halbfinals auf dem Stock, vergaben dann aber den Match-Puck. In der Playoff-Serie steht es nun 3 zu 2 für Olten.

Olten, das die Qualifikation im 3. Rang abgeschlossen hat, unterlag La Chaux-de-Fonds 3:4 nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer erzielte Timothy Kast in der 67. Minute.

In der regulären Spielzeit hatten die Gäste aus der Westschweiz ein 3:0 verspielt. Nachdem Olten bis etwa zur Spielhälfte dominiert hatte – in der 21. Minute traf Paul Di Pietro nur die Latte –, übernahmen die Neuenburger das Spieldiktat.

Und sie nutzten die leichte Überlegenheit zu drei Treffern. In den letzten zehn Minuten lief dann bei La Chaux-de-Fonds nicht mehr viel zusammen. Das 2:3 (54.) und 3:3 (36 Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels) schossen Sandro Tschuor sowie Marco Truttmann in Überzahl.

Auch in der Overtime erspielten sich die Gastgeber mehr Chancen, ehe den Solothurnern ein Konter zum Verhängnis wurde. Olten erlitt die erste Heimniederlage gegen La Chaux-de-Fonds seit dem 22. Januar 2010.

Die über 5000 Zuschauer im «Kleinholz» hatten den Ausgleich zum 3 zu 3 frenetisch bejubelt. Um so grösser war die Konsternation nach dem «Sudden Death» durch den Siegtreffer von La Chaux-de-Fonds.