Ein Geschenk aus Elfenbein

Die Stadt Aarau hat dutzende Elfenbein-Skulpturen in Empfang genommen. Ein Bürger der Stadt hat diese geschenkt. Bisher weiss man in Aarau jedoch nicht, was man damit macht.

Verarbeitetes Elfenbein

Bildlegende: Symbolbild mit verarbeitetem Elfenbein Stahlkocher (CC BY-SA 3.0)

Ein solches Geschenk ist auch für Aarau nicht alltäglich: Am vergangen Donnerstag erhielt die Stadt 60 Skulpturen aus Elfenbein. Ein Bürger schenkte diese, weil er sein Haus räumen musste. Die Schenkung ist an keine Bedingungen geknüpft. Die Stadt kann damit machen was sie möchte.

Bisher habe man jedoch noch keine Pläne, sagte Stadtschreiber Martin Gossweiler gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Eine Möglichkeit wäre, dass man die Sammlung an das Museum Rietberg verleiht. Einen Entscheid habe der Stadtrat bisher jedoch noch nicht getroffen.

Sammlung unbedenklich

Elfenbein darf nicht mehr in die Schweiz importiert werden. Trotzdem sei die Sammlung unbedenklich, so Grossweiler. Laut einem Experten habe der Bürger die Skulpturen gekauft, als dies noch legal war. Zudem ist die Sammlung bereits in der Schweiz.  Rechtliche Bedenken gebe es deshalb nicht.

Eine Elfenbein-Sammlung ist dabei auch für die Stadt Aarau eine aussergewöhnliche Schenkung. Normalerweise erbt die Stadt eher Bargeld.