Einbrecher-Alarm beunruhigt Würenloser

Mit der Software «Precobs» versucht die Polizei voraussagen, wo wahrscheinlich eingebrochen wird. Die Software schlägt Alarm. Im Fall von Würenlos hat sich die Aargauer Kantonspolizei entschlossen, diesen Einbrecher-Alarm öffentlich zu machen. Sie nennt dafür vor allem einen Grund.

Die Polizei erfasst Einbrüche in einer Datenbank. Danach rechnet die Software «Precobs» mögliche zukünftige Tatorte aus. Am Dienstag hat «Precobs» für Würenlos Alarm geschlagen. Die Polizei machte die Bevölkerung zum ersten Mal via Medien und Internet darauf aufmerksam.

«Würenlos ist ein Pflaster, von welchem wir wissen, dass viel eingebrochen wird», sagt Polizeisprecher Bernhard Graser. Deshalb habe man den Einbruch-Alarm veröffentlicht.

Viele Rückmeldungen von Seiten der Bevölkerung habe es nicht gegeben. Vereinzelt hätten sich jedoch Personen gemeldet, welche in die Ferien gehen und nicht wussten, was sie nun tun sollten.

Würenlos: Das Einbrecher-Mekka

Der Gemeinderat von Würenlos begrüsst auf jeden Fall die Warnung vor Einbrechern. «Ich finde es positiv, dass man via dieses Alarmsystem die Leute versucht frühzeitig zu warnen», sagt Vize-Ammann Anton Möckle.

Die Sensibilisierung sei auch nötig. So sei Würenlos im Kanton Aargau einer der beliebtesten Orte für Einbrecher. Dies hange, so Möckle, einerseits mit der Lage gleich neben der Autobahn zusammen. Anderseits habe man auch viele Einfamilienhäuser.