Einbruchszahlen in Region trotz Herbstferien stabil

Die Einbruchsmeldungen häufen sich, so der Eindruck. Man habe nicht mehr Einbrüche als sonst, heisst es aber bei der Aargauer und Solothurner Polizei. Aber man verzeichne vermehrt verdächtige Fahrzeuge in den Quartieren. Gewisse Regionen seien zudem mehr gefährdet als andere, heisst es auf Anfrage.

In Niederlenz, Unterentfelden, Hornussen oder auch im Fricktal wurde letzte Woche eingebrochen oder es wurden verdächtige Personen und Fahrzeuge gemeldet. Viele Aargauer und Solothurner weilen momentan in den Ferien. Viele Häuser sind momentan unbewohnt.

Einbruchsszene Haus

Bildlegende: Die Einbruchszahlen sind in den Kantonen Aargau und Solothurn nach der ersten Ferienwoche (noch) stabil. Keystone

Locken verlassene Wohnungen vermehrt Einbrecher in die Region? Nicht unbedingt, sagt zum Beispiel Bernhard Graser, Sprecher der Aargauer Kantonspolizei. Man verzeichne etwa gleich viele Einbrüche wie sonst auch.

Die Ferien seien nicht das grosse Problem, sondern die Dämmerung, heisst es auch im Kanton Solothurn auf Anfrage bei der Polizei. Die ganz kurzen Tage kommen erst, auch deshalb sind die Einbruchszahlen noch stabil.

Verdächtige Autos unterwegs

Die Aargauer Polizei verzeichnet aber viele Meldungen von besorgten Anwohnern, heisst es bei der Aargauer Kantonspolizei, welche Autos und Fahrzeuge mit ausländischen Nummernschildern in den Quartieren feststellen. Hier sei man wachsam und schicke Patrouillen, heisst es bei der Aargauer und Solothurner Kantonspolizei auf Anfragen von Radio SRF.

Besonders gefährdet sind jene Gebiete, die in der Nähe einer Autobahn liegen. Das Fricktal in der Nähe zur A3, aber auch die Regionen Baden/Spreitenbach und Zofingen seien in dieser Hinsicht «Hotspots», so Bernhard Graser von der Aargauer Kantonspolizei weiter.