FC Aarau-Trainer: «Wir haben noch einiges zu tun»

Trotz dem klaren 5:1-Sieg im Testspiel gegen YF Juventus aus der 1. Liga Promotion, stehen dem FC Aarau wichtige zwei Wochen bevor. FC Aarau-Trainer Livio Bordoli sieht noch viel Arbeit vor sich und erklärt, warum es so schwierig ist, die Mannschaft auf die neue Saison einzustellen.

Juan Paulo Garat trifft per Kopf zum 5:1 für den FC Aarau

Bildlegende: Eingenickt: Juan Paulo Garat trifft nach einem Eckball zum Schlussresultat von 5:1. SRF

So nah am Hallwilersee und trotzdem gab es alles andere als eine Abkühlung. Der FC Aarau konnte das Testspiel in Sarmenstorf gegen YF Juventus klar gewinnen, trotz drückender Hitze. Die Pausenführung von 2:0 bauten die Aargauer auf ein 5:1 Schlussresultat aus.

Trinkpause im Spiel FC Aarau gegen YF Juventus

Bildlegende: Trotz brütender Hitze zeigten der FC Aarau eine ansprechende Leistung und gewinnt klar gegen YF Juventus. SRF

Verstärkungen in der Offensive

Obwohl die Torausbeute von fünf Treffern eine fehlerfreie Offensivleistung des Heimklubs vermuten lässt, zeigten die Aarauer teilweise Schwächen im Abschluss oder beim letzten Platz. Das ist auch Livio Bordoli nicht entgangen und sieht wegen dem verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Petar Sliskovic noch Bedarf für Verstärkungen. «Wir brauchen einen erfahrenen Stürmer vorne in der Mitte, der die Bälle halten kann und auch die Tore im Strafraum macht», sagt Livio Bordoli gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Schwierigkeit: Neue Ausgangslage

In den zwei Wochen bis zum Saisonstart in der Challenge League sei noch viel zu tun, bestätigt Livio Bordoli. Die grösste und zugleich schwierigste Aufgabe besteht für den Tessiner Trainer darin, die Mannschaft auf die komplett neue Ausgangslage der neuen Saison vorzubereiten.

Gingen die Aarauer letzte Saison in der Super League noch als Aussenseiter in die meisten Spiele, gehen sie, zumindest auf dem Papier, in jedem Spiel als Favorit auf den Platz. «Es ist ganz schwierig die Spieler auf die neue Situation einzustellen in dieser kurzen Zeit. Das sind zwei Welten», erklärt der FCA-Trainer und fügt an: «Nun dürfen wir nicht mehr nur den Ball nach vorne schlagen und auf Kontertore spekulieren. Es braucht die Sicherheit am Ball».

Vorfreude auf Derby

Die neue Saison in der Challenge League verspricht schon ab der ersten Runde grosse Spannung. Am 20. Juli wartet auf den FCA mit dem FC Wohlen eine erste ernsthafte Probe gleich zum Auftakt. Die Wohler setzten vergangene Saison zu wahren Höhenflügen an und waren bis kurz vor Schluss im Aufstiegskampf involviert.

Dieser Stärke ist sich auch Livio Bordoli bewusst, trotzdem strebt der FC Aarau gegen den FC Wohlen den ersten Heimsieg der Saison an. «Wir werden alles geben und müssen kämpfen bis zum Umfallen», sagt Livio Bordoli, der sich auf das Derby freut.