FC Baden grandios gescheitert

Mit dem Gesamtscore von 0:9 (0:4 und 0:5) ist der FC Baden in der Aufstiegspoule am SC Cham diskussionslos gescheitert. Kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen, meint der Vereinspräsident.

Mannschaft des FC Baden vor wenig Publikum

Bildlegende: Der FC Baden hat nicht viel zu feiern im Moment: Trotzdem hält der Präsident an seiner Strategie fest. zvg/Markus Rölli (Archiv)

«Vorwärts schauen und an der eingeschlagenen Strategie festhalten»: So lautet das Rezept von Thomi Bräm, Präsident beim FC Baden. Aus seinen Aufstiegsambitionen macht der FC Baden keinen Hehl. Die 1. Liga Promotion ist das erklärte Ziel der Vereins. Allerdings nicht um jeden Preis.

Es bleibt dabei: Junge Spieler

«Sicher, der SC Cham hat unsere jungen Mannschaft die Grenzen aufgezeigt. Deswegen ändern wir aber nicht unsere Strategie, auf den Nachwuchs zu setzen», erklärt Thomi Bräm. Und so brutal das Resultat von 0:9 auch tönen mag, es sei kein Grund, angstvoll oder gar traumatisiert in die Zukunft zu blicken, so der Vereinspräsident.

«Wir werden unseren Weg konsequent weitergehen, irgendwann ist uns dann auch das nötige Wettkampfglück, das wir in der Vergangenheit in den entscheidenden Spielen vermisst haben, hold», so ein optimistischer Bräm.

Es bleibt dabei: Wenig Geld

Klar ist für ihn, dass der angestrebte Aufstieg eine Liga höher nicht mit der Brechstange, sprich mit einem finanziellen Kraftakt erzwungen werden soll. Mit der grossen Kelle anrichten, das liege einfach nicht drin: «Zuerst müssen wir die vor ein paar Jahren eingeleitete Sanierungsphase abschliessen», erklärt Thomi Bräm gegenüber Radio SRF.

Mit welchem Kader der FC Baden am 8. August in die neue Saison starten wird, kann und will der Präsident noch nicht sagen. Er hält aber fest, dass der Trainer weiterhin Thomas Jent heisse.

(Regionaljournal Aargau Solothurn, 17:30 Uhr)