FC Wohlen mit neuem Selbstvertrauen dank Trainer Sforza?

Wohlen erreicht in der 28. Challenge-League-Runde ein 2:2-Remis gegen das zweitklassierte Wil. Wohlen vergrössert damit die Reserve gegenüber dem Tabellenletzten Locarno auf vier Punkte. Der neue Wohlen-Trainer scheint sich zu bewähren.

Bild aus Spiel gegen Servette

Bildlegende: Torschütze Brahimi freute sich über den Ausgleich zum 1:1 gegen Wil. Keystone

Der Aufwärtstrend von Ciriaco Sforzas Equipe hält an. Dem 5:1 in Genf folgte ein weiterer spektakulärer Auftritt. Zweimal erzwangen die Aargauer dank den Treffern von Brahimi (13.) und Ramizi (67.) ein Comeback - und sie setzten überdies einen Ball gegen das Lattenkreuz.

In der turbulenten Schlussphase stand der FC Wohlen gar dicht vor dem Sieg gegen die seit zehn Runden ungeschlagenen Ostschweizer. Die ineffizienten Gastgeber vergaben serienweise erstklassige Chancen und beschwerten sich am Ende heftig über den Schiedsrichter - Adrien Jaccottet hatte in der 72. Minute einen Treffer Ramizis wegen einer angeblichen Offside-Position annulliert.

Neuer Trainer des FC Wohlen auf Erfolgskurs

Portrait

Bildlegende: Der neue Trainer des FC Wohlen bewährt sich bis jetzt. Ciriaco Sforza führte das Team aus der Abstiegszone. Keystone

Sforzas Bilanz ist respektabel. Der frühere GC-Coach führte das Team innerhalb von sieben Spielen (nur zwei endeten mit einer Niederlage) aus der Abstiegszone. Locarno hingegen büsste in der gleichen Periode mit lediglich zwei Unentschieden erheblich an Terrain ein. Gegen das seinerseits krisengeschüttelte Servette bezogen die offensiv zu limitierten Tessiner eine 0:1-Heimniederlage.