Gemeinden warnen: Wasser wird knapp

Die Grundwasserstände in den Kantonen Aargau und Solothurn sind tief. Nun fordern mehrere Dörfer ihre Einwohner dazu auf, Wasser sparsam einzusetzen. Die Gemeinde Herznach geht sogar noch weiter.

Wasserhahn mit einem Tropfen

Bildlegende: In Hernznach dürfen die Einwohner das Trinkwasser nur noch eingeschränkt nutzen. Colourbox

«Es hat in den letzten Monaten sehr wenig geregnet, und es sieht in den nächsten paar Wochen nicht nach Regen aus», sagt Lukas Schraner, Brunnenmeister von Hernznach gegenüber Radio SRF. Deshalb handelt die Fricktaler Gemeinde nun. Sie fordert die Bevölkerung auf, die Autos nicht mehr zu waschen, die Pools nicht zu füllen oder auch den Rasen nicht mehr zu giessen.

Wer gegen die Anweisung der Gemeinde verstösst, müsse aber nicht mit einer Busse rechnen, sagt Schraner weiter. Wie lange Herznach die Massnahme aufrechterhält, sei noch uklar. Dies hange vom Wetter ab.

Andere Gemeinde in der Region gehen nicht so weit wie Hernach. Die Gemeinde Bettwil im Seetal ergreift keine konkreten Massnahmen. Sie fordert ihre Einwohner einfach dazu auf, zum Beispiel den Rassen nicht mehr zu giessen. Auch Kleinlützel im Kanton Solothurn fordert zum Wassersparen auf.