Glückliches Ende nach Verwirrung um verlorenen Sohn in Olten

Die Odyssee einer Familie aus dem Emmental hat in der Nacht auf Mittwoch in Oensingen SO ein glückliches Ende gefunden. Ein siebenjähriger Knabe war in Olten beim Einsteigen in den Zug von seiner Familie getrennt worden. Kurz vor Mitternacht konnte sich die Familie wieder in die Arme schliessen.

Die Verwirrung begann am späten Dienstagabend im Bahnhof Olten. Dort wollte die Familie in den Schnellzug nach Solothurn steigen, wie die Soloturner Kantonspolizei dem Regionaljournal Aargau Solothurn mitteilte. Nachdem sich der Siebenjährige im Zug befand, schloss sich die Tür und der Zug fuhr los.

Ein SBB Neigezug fährt aus einem Bahnhof

Bildlegende: Plötzlich war der Sohn alleine im Zug nach Solothurn Keystone

Der Rest der Familie blieb auf dem Perron zurück. Die Familie wollte daraufhin in einem anderen Zug ihrem Sohn folgen. Der Knabe befand sich jedoch nicht mehr in Solothurn. Er war bereits von einem Kondukteur entdeckt worden und wurde nach Olten zurückbegleitet.

Nach mehreren Telefonaten konnte die Polizei den Knaben in Olten in Obhut nehmen. Die Polizei brachte den Jungen und den Rest der Familie nach Oensingen. Dort konnte sich die wiedervereinte Familie kurz vor Mitternacht glücklich in die Arme nehmen. Danach brachte die Polizei die Familien nach Hause ins Emmental.