Grenchen: Die MIA ist tot – es lebe die GREGA

Nach dem Wirbel um die Grenchner Messe MIA steht nun fest: Auch 2014 wird es eine Gewerbeausstellung geben. Statt wie bisher 9 Tage wird sie aber nur noch 5 Tage dauern. Die Messe heisst künftig GREGA und wird von einer Thurgauer Firma organisiert.

Porträt

Bildlegende: Die neuen Organisatoren der Grenchner Gewerbeausstellung, Daniela und Sandro Keller, am Austragungsort im Velodrome. SRF

Der Verlust wäre schmerzlich gewesen, hätte es 2014 keine Grenchner Gewerbeausstellung gegeben, sagte der neue Stadtpräsident Francois Scheidegger bei der Präsentation der GREGA. Die Organisatoren der neuen Messe präsentierten ihr Konzept am Donnerstag im Velodrome. Dort findet die GREGA vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 statt.

2013 hatte auch die traditionelle MIA zum ersten Mal im Velodrome stattgefunden. Messeleiterin Caroline Möri war mit dem Standort aber gar nicht zufrieden und wollte die Messe wieder in Zelten auf dem daneben liegenden Fussballplatz durchführen. Davon wollte aber die Stadt nichts wissen, worauf Möri die MIA 2014 kurzerhand abgesagt hat.

GREGA soll ähnlich sein wie die MIA

Nun findet also trotzdem eine Grenchner Gewerbeausstellung statt. Die neuen Organisatoren kommen aus dem Thurgau, und haben die MIA in den letzten Jahren beliefert. Es sind Sandro und Daniela Keller von der FVF Messe-Event AG aus Frauenfeld. Die Firma organisiert verschiedene Messen selber, und sie vermietet Zelte, Tribünen, Laufstege, und was es sonst noch für die Durchführung von grossen Veranstaltungen braucht.

Grundsätzlich komme die GREGA im ähnlichen Rahmen daher wie bisher die MIA, sagte Geschäftsführer Sandro Keller gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn vom Donnerstagabend. Augenfälligste Änderung: Während die MIA jeweils 9 Tage dauerte, findet die GREGA nur noch während 5 Tagen statt.

Kürzere Messe ist ein Bedürfnis der Aussteller

Der neue Organisator zeigt sich aufgrund seiner Erfahrung bei anderen Messen überzeugt, dass trotz der kürzeren Dauer nicht weniger Besucher an die GREGA kommen werden. Zudem sei eine kürzere Messe ein Bedürfnis der Aussteller, welche zu lange Präsenzzeiten an den Ständen beklagen.

Die Organisatoren, sowie der neue Stadtpräsident Francois Scheidegger, zeigten sich zuversichtlich, dass die Grenchner Firmen und bisherigen MIA-Aussteller nun auch bei der GREGA mitmachen werden. Anders als die MIA-Messeleiterin seien viele Aussteller mit den Verhältnissen im Velodrome zufrieden gewesen.

Das finanzielle Risiko der neuen Grenchner Messe trägt zu 100 Prozent die neue Organisatorin aus dem Thurgau. Der Eintritt an der GREGA soll wie bisher an der MIA gratis sein. Die Preise für die Aussteller bleiben praktisch unverändert, obwohl die Messe nun kürzer ist.

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