IBA kämpft gegen versteckten Energiefresser

Solange sie laufen, solange kümmert man sich kaum um sie: die Heizpumpen im Keller. Dabei sind die meisten sehr inneffizient. Der Aarauer Energieversorger IBA subventioniert nun den Umstieg auf neuere Modelle.

Umwälzpumpen

Bildlegende: Bis 2010 wurden praktisch nur ineffiziente Heizpumpen verbaut. (Symbolbild) Keystone

Es gibt viele Möglichkeiten im Haushalt Strom zu sparen. Man kann einen alten Röhrenfernseher gegen einen Flachbildschirm ersetzten, oder auch den antiken Kühlschrank gegen ein effizienteres Modell. Ein Gerät wird jedoch leicht übersehen: die Heizpumpe im Keller.

Dabei wurde auch die Technik der Heizpumpe in den letzten Jahren immer besser. Im Vergleich zu den Modellen vor etwa sieben Jahren brauchen die heutigen Modelle nur noch etwa einen Drittel der Leistung, erklärt Felix Arnold von der Sektion Energie des Kantons Aargau.

Neue Pumpe schont Portemonnaie

Beim Kanton begrüsst man deshalb die Initiative des Aarauer Energieversorgers IBA. Dieser bezahlt für den Umstieg auf eine neue, effiziente Heizpumpe 360 Franken. Dieses Angebot gilt für die ersten 1000 Hausbesitzer, welche sich melden.

Ein Wechsel könne sich übrigens auch finanziell lohnen, heisst es bei den kantonalen Energieberatern. Pro Jahr koste eine neue Heizpumpe etwa 50 Franken weniger als eine Alte. Auf die gesamte Lebensdauer der Pumpe mache dies über 1000 Franken aus.

Gemäss der Berechnung der IBA spart eine neue Heizpumpe pro Jahr etwa 380 Kilowattstunden. Dies entspricht etwa dem Stromverbrauch eines Kühlschranks.