Illegale Arbeiter aus China bei Baoshida Swissmetal

Das Arbeitsinspektorat des Kantons Bern hat einen Fall von illegaler Arbeit bei der chinesischen Firma Baoshida Swissmetal in Reconviler (BE) und in Dornach (SO) aufgedeckt. Sechs chinesische Arbeiter waren ohne die nötigen Arbeitsbewilligungen angestellt.

Blick auf das Swissmetal-Areal in Dornach

Bildlegende: Chinesische Arbeiter sollten eine Presse von Dornach (Bild) nach Reconvillier transportieren. SRF

Drei Personen hätten in Reconvilier und drei in Dornach gearbeitet, sagte Chefkontrolleur Stefan Hirt am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit eine Information von Radio RTS.

Chinesen sollten Presse transportieren

Bei der Kontrolle durch die Arbeitsinspektoren konnten die chinesischen Staatsangehörigen keine Arbeitsbewilligungen für die Schweiz vorlegen. Deshalb alarmierten die Inspektoren die Polizei.

Die Arbeiter waren in die Schweiz gekommen, um eine Presse aus dem solothurnischen Werk in das Werk im bernischen Jura zu transportieren. Ab 2018 will der Metallverarbeiter nur noch in Reconvilier produzieren. Die Massnahme soll Kosten reduzieren und Lieferzeiten minimieren.

Die chinesische Beteiligungsgesellschaft Baoshida hatte die beiden Swissmetal-Werke in Reconvilier und Dornach 2013 übernommen, nachdem Swissmetal in Liquidation gegangen war.

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Schwarzarbeit: Die unbekannte Seite

9:40 min, aus ECO vom 19.3.2012