Journalisten reisen für Swatchzahlen nach Grenchen

Rund 70 Medienschaffende aus der Schweiz und ganz Europa haben sich am Mittwochvormittag in Grenchen eingefunden zur Bilanzmedienkonferenz der Swatch-Group. Eine Medienkonferenz, die anders abläuft als viele andere.

Porträt

Bildlegende: Nick Hayek präsentierte die Jahreszahlen von Swatch in Grenchen. SRF

Eine Schar von Dolmetschern übersetzt die gesamte Medienkonferenz der Swatch-Group simultan auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Ein mehrköpfiges externes Technikteam überwacht alle Mikrofone und Videobeamer. Mehrere Medienzuständige kümmern sich um die grosse Medienschar.

Wenn die Swatch-Group zur Medienkonferenz lädt, ist nur wenig gewöhnlich. Das war auch am Mittwochmorgen in Grenchen nicht anders. Fernsehteams, Radio- und Zeitungsjournalisten kamen nicht nur aus der ganzen Schweiz, sondern auch aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien an die Medienkonferenz.

Die Swatch interessiert im Ausland

Elena Hida arbeitet für «El Mundo», die zweitgrösste spanische Tageszeitung. Sie ist bereits das zweite Mal an einer Bilanzmedienkonferenz der Swatch. «Die Swatch ist in Spanien ziemlich bekannt. Wir haben keine eigene Uhrenindustrie, darum interessiert uns die Swatch-Group sehr», erklärt Elena Hida.

Aus geschäftlichem und privatem Interesse ist Sophie Lecluse angereist. Die französische Journalistin arbeitet für das Wirtschaftsmagazin «Capitale» und ist nicht nur gespannt auf den Geschäftsbericht und die Zahlen der Swatch. «Ich habe hier die Gelegenheit, einmal den Konzernchef Nick Hayek kennen zu lernen. Das ist mir die Reise wert.»

Auch die spanische Journalistin Elena Hida stört es nicht, dieses Mal extra nach Grenchen kommen müssen. Das sei mal etwas anderes, als nach Genf oder Zürich zu reisen. Und doch gibt sie zu, dass sie sich sehr wohl freut, vor dem Rückflug um 19 Uhr in Zürich noch kurz zu shoppen. Dafür eigne sich Grenchen wahrscheinlich etwas weniger.