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Kanutin Sabine Eichenberger Die wohl erfolgreichste Aargauer Sportlerin verlässt das Wasser

Sabine Eichenberger in Aktion
Legende: Das letzte Weltmeisterschaftsrennen für Sabine Eichenberger im Einerkanu im Muothatal, Juni 2018. Keystone

Die Kanutin Sabine Eichenberger aus Brugg hat nach 30 Jahren und unzähligen Medaillen ihre unvergleichliche Karriere beendet. Jetzt freut sie sich auf ein Leben nach dem Sport. Ein Leben, welches dann aber wohl doch nicht so unsportlich sein wird.

SRF: Sabine Eichenberger, wissen Sie, wie viele Titel und Medaillen Sie im Verlauf Ihrer Karriere gewonnen haben?

Es sind so viel ich weiss ungefähr zehn WM-Medaillen. EM-Medaillen sind es ein paar mehr. Aber das bedeutendste, was mir immer in Erinnerung bleiben wird, das ist die Olympia-Silbermedaille von Atlanta 1996.

Ist Ihnen bewusst, dass Sie wahrscheinlich die erfolgreichste Sportlerin sind, die der Kanton Aargau je hatte?

Nein, eigentlich nicht. Klar, man verfolgt das ja schon, aber... Ich meine, über diese 30 Jahre, da kommt halt immer mal wieder ein Titel oder eine Medaille dazu. Aber man realisiert das selber gar nicht so.

Sie haben an der Heim-WM im Muothatal einen Schlussstrich unter ihre sportliche Karriere gezogen. Wie fühlt es sich an, eine Woche danach?

Bisher habe ich nichts gemerkt. Es ist, als ob ich eine ganz normale Saison beendet hätte. Aber ich freue mich riesig, dass ich wieder etwas mehr Zeit habe zum Inlineskaten oder Velofahren. Ich werde das Ende wohl erst im Herbst realisieren, wenn das normale Training wieder starten würde.

Sabine Eichenberger zeigt eine Medaille, im Hintergrund die Aare
Legende: Es bleiben die Erinnerungen und Medaillen und die Liebe zum Wasser. Jil Lüscher/SRF

Sie sind im Aargauer Wasserschloss daheim, beim Zusammenfluss von Aare, Rhein und Limmat. Wenn Sie auf das Wasser schauen, verspüren Sie dann Freude oder Wehmut?

Es ist ein wunderschöner Anblick. Und ich weiss, spätestens nächste oder übernächste Woche wird es mich wieder aufs Wasser ziehen. Vielleicht nehme ich dann kein Rennboot, aber ich werde sicher wieder paddeln gehen.

Das Gespräch führte Jil Lüscher.

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