Kein Warmwasser mehr in Aargauer Kantonsgebäuden

Aus den Wasserhähnen der Toiletten der kantonalen Liegenschaften fliesst in Zukunft nur noch kaltes Wasser. Bei Renovationen und Neuinstallationen will der Kanton auf Anschlüsse für Warmwasser verzichten. Es gibt allerdings Ausnahmen.

Bereits 2010 sei das Konzept «Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften» beschlossen worden, hält der Aargauer Regierungsrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss der Grünen Fraktion fest.

Hand unter Wasserhahn.

Bildlegende: Nur noch kaltes Wasser für die Angestellten des Kantons Aargau. Keystone/Symbolbild

Die Grünen hatten verlangt, dass bei kantonalen und durch den Kanton finanzierten Gebäuden bei Renovationen und Neuinstallationen kein Warmwasseranschluss in den Toiletten mehr installiert wird.

Dadurch könne der Kanton Kosten sparen und dafür Sorge tragen, dass mit dem kostbaren Gut Wasser auch kostbar umgegangen werden, so die Begründung.

Der Aargauer Regierungsrat unterstütze dieses Anliegen, schreibt er in seiner Antwort. Sofern nicht Ausnahmen (Spitäler, Küchen, etc.) geboten seien, würden keine Warmwasseranschlüsse zum Händewaschen mehr installiert in den kantonalen Gebäuden, die man renoviert oder neu erstellt.