Kommunale Ergebnisse: Grenchen kann Land kaufen

Neben der Wahl der National- und Ständeräte entscheiden die Stimmbürger in einigen Gemeinden auch über kommunale Anliegen. In zwei Gemeinden bestimmt nun der Gemeinderat über Einbürgerungen. Andernorts wurden Vorlagen dagegen abgelehnt.

Die Resultate in Kürze

  • Grenchen: Die Stadt kann für 10 Millionen Franken Land kaufen und danach weiterverkaufen (etwa an Firmen oder für Wohnungen). Das Stimmvolk hat den Kredit deutlich bewilligt.
  • Oftringen: Das Gemeindeparlament kommt nicht zurück. Die Entscheide werden weiterhin an der Gemeindeversammlung gefällt.
  • Leuggern: Stefan Widmer (parteilos) ist der neue Gemeindeammann. In den Gemeinderat (Ersatzwahl) wurden Robert Erne und Magnus Sieber (beide parteilos) gewählt.
  • Othmarsingen: Dario Filippi (FDP) ist neu Gemeinderat. Es gab keinen Gegenkandidaten.
  • Frick: Über Einbürgerungen entscheidet neu der Gemeinderat. Das Stimmvolk hat diese Änderung mit 944 Ja- zu 582 Nein-Stimmen angenommen.
  • Hägglingen: Peter Wyss (CVP) rutscht in den Gemeinderat nach. Er erhielt doppelt so viele Stimmen wie Kurt Frey.
  • Uerkheim: Die Stimmbürger haben einen besseren Hochwasserschutz abgelehnt. Das Projekt hätte die Gemeinde rund 1,5 Millionen Franken gekostet. Die Gegner hatten kritisiert, dass das Projekt zu teuer sei und zu wenig bringe.
  • Bergdietikon: Im Gebiet Rai kann keine grosse Überbauung entstehen. Das Volk hat die dazu nötige Änderung der Nutzungsplanung abgelehnt, und zwar recht deutlich mit 694 Nein- gegen 493 Ja-Stimmen.
  • Stein: Neu entscheidet der Gemeinderat über Einbürgerungen. Das Stimmvolk hat die entsprechende Anpassung der Gemeindeordnung angenommen (jedoch recht knapp mit 288 Ja- zu 249 Nein-Stimmen).