«Agglomerationspark Limmattal» Meilenstein: Naherholungs-Grossprojekt geht in nächste Runde

Im Limmattal soll es auch in ein paar Jahrzehnten noch Grünflächen geben – trotz rasantem Bevölkerungswachstum und Bau-Boom. So will es das Projekt «Agglomerationspark Limmattal». Das Grossprojekt besteht aus Teilprojekten. Das Bedeutendste geht nun in die nächste Runde.

Rosa Schuhe auf Waldboden.

Bildlegende: Naherholung im Limmattal: Die Gemeinden möchten handeln. Colourbox

Der Entscheid: Die beiden Aargauer Gemeinden Würenlos und Spreitenbach haben zusammen mit den Zürcher Gemeinden Oetwil an der Limmat und Dietikon Ja gesagt zu einer Grundsatzvereinbarung für die Landschaftsspange Hüttikerberg-Niderfeld-Sandbühl. Damit sollen Grünraum-Verbindungen von einer Talseite zur anderen geschaffen werden. Das Projekt ist Teil des Freiraumkonzepts «Agglomerationspark Limmattal».

Was bedeutet diese Grundsatzvereinbarung? Die Absichtserklärung hat für die Unterzeichnenden keine finanziellen Pflichten und schränkt die spezifischen Entscheidungskompetenzen nicht ein. Es gehe viel mehr darum, ein Zeichen für ein gemeinsames Engagement für diese Grünflächen in dieser wichtigen Teilregion des Limmattals zu setzen, so Christian Bachhofner von der Abteilung Raumentwicklung des Kantons Aargau gegenüber SRF. «Vor allem auch, weil das Projekt Gemeinden von zwei Kantonen betrifft.», erklärt er.

Was geht es nun weiter? Es gebe in den Gemeinden vereinzelt schon Ideen zur Umsetzung der Landschaftsspange. Mit dem Entscheid könne man nun richtig durchstarten und konkrete Projekte in die Wege leiten. «Das heisst, wir sind beim Agglomerationspark Limmattal einen entscheidenden Schritt weiter», freut sich Christian Bachhofner. Dieser Teil des Puzzles sei nämlich der Bedeutendste.