Messerstecher von Wohlen soll für zwölf Jahre ins Gefängnis

Der 24-jährige Mann, der Ende Januar in Wohlen seine 24-jährige Frau mit einem Rüstmesser schwer verletzt hatte, ist wegen versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren.

Gefängnistür

Bildlegende: Der Mann, der in Wohlen seine Ehefrau mit einem Messer schwer verletzt hat, soll zwölf Jahre ins Gefängnis. Keystone

Dem Mann wird vorgeworfen, während einer Auseinandersetzung unkontrolliert mit einem Rüstmesser auf seine damals 24-jährige Ehefrau eingestochen und diese am Kopf und Hals sowie an den Armen und Beinen verletzt zu haben. Nach kurzem Kampf liess der Beschuldigte vom Opfer ab.

Er flüchtete ins Ausland. Die Polizei fahndete damals mit Bildern auf Busbildschirmen nach dem Mann. Im Februar dann konnte er in Ungarn verhaftet werden. Ende März wurde er an die Schweiz ausgeliefert. Der Beschuldigte ist grundsätzlich geständig. Er befindet sich in Untersuchungshaft, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Wann der Prozess vor dem Bezirksgericht Bremgarten stattfindet, steht noch nicht fest.