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Mordfall Balsthal Prozess gegen 30-jährigen Somalier beginnt

Der Mann soll 2013 seinen Mitbewohner mit 43 Messerstichen getötet haben. Umstritten ist, ob er voll schuldfähig ist.

  • Am Montag fand in Balsthal der Prozess gegen den 30-jährigen Mann statt.
  • Die Staatsanwaltschaft plädiert auf Mord und verlangt eine lebenslängliche Gefängnisstrafe.
  • Die Verteidigung sieht die Kriterien für Mord nicht erfüllt und fordert wegen vorsätzlicher Tötung eine Gefängnisstrafe von 6 Jahren.
  • Knackpunkt ist die Frage, ob der Angeklagte zum Tatzeitpunkt vermindert schuldfähig war oder nicht. Heute ist der Mann wegen Schizophrenie in Therapie.
  • Gerichtspsychiater Lutz-Peter Hirsemenzel konnte in seinem Gutachten keine eindeutige Antwort finden. Eventuell habe der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter einer Vorphase von Schizophrenie gelitten.
  • Die Frage der verminderten Schuldfähigkeit klären nun die drei Richter am Amtsgericht Thal-Gäu. Das Urteil wird am Freitag verkündet.

  • Der heute 30-jährige Somalier soll 2013 einen Landsmann getötet haben. Danach ist er ins Ausland geflohen.
  • Wenige Tage nach der Tat wurde er in Österreich gefasst und an die Schweiz ausgeliefert.

(Bildnachweis Frontseite: Keystone, Symbolbild)

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