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«No-Billag»-Initiative Aargauischer Gewerbeverband tickt anders als nationaler Verband

Der Aargauische Gewerbeverband AGV lehnt die No-Billag-Initiative ab. Der Vorstand hat dies mit 13 zu 7 Stimmen beschlossen. Das bestätigt der AGV auf Anfrage von SRF. Der Aargauische Verband stellt sich damit gegen den Schweizerischen Gewerbeverband, der die Initiative unterstützt.

Die Initiative sei nicht die richtige Lösung, begründet AGV-Präsident Kurt Schmid die gefasste Abstimmungsparole. Die SRG sei eine identitätsstiftende Institution. Sie sei zu gross, aber die Initiative gehe dem Verband zu weit. Schmid will, dass die künftige Mediengesetzgebung die Grösse der SRG reguliert.

Die Abstimmung zur Initiative findet am 4. März statt.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Es ist jedem Verein und jeder Partei frei gestellt, welche Abstimmungs-Empfehlungen sie abgeben wollen. An der Urne kann sich dann jede(r) BürgerIn äussern! Mit der einst vorgeschlagenen Reduzierung der Billag-Gebühr auf die Hälfte und einen echten neutralen "Service public", in dem jede politische Ansicht und Meinung gleichwertig vertreten wird, hätte man diese Abstimmungsschlacht verhindern können! Offenbar herrscht immer noch Arroganz und Angst, die linke Vormacht bei der SRG zu verlieren!
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  • Kommentar von R. Glättli (R. Maier-G.)
    Die Aargauer Gewerbler sind offensichtlich realitätsnaher! Die Tore für den ausländischen Wettbewerb werden so natürlich noch weiter aufgestossen! Wir sollten auch ein wenig "Switzerland first" denken und handeln!
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Gut so! Denn der Gegenvorschlag des Gewerbeverbands ist nicht berechenbar und äusserst undurchsichtig. Ich will nicht bei jeder Sendung von 2 Std. 50 oder mehr Minuten Werbung. Das "schisst" mich a. Zahle gerne die Billag dann habe ich was ich möchte: Eine ausgewogene fundierte Bericherstattung, gute Recherchen, einfach das was ich möchte. Frage: Wer bietet mehr zum selben Preis? Sicher nicht die Initianten der No Billag.
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