Oensinger Zibelimäret: Auftakt war fast zu warm

Bis am Montagabend findet in Oensingen der traditionelle Zibelimäret statt. Der ist zwar kleiner als der Zibelimäret in Bern, dauert dafür länger. Zum Start am Samstagmittag waren die Temperaturen fast zu hoch.

Zwiebeln, rote und gelbe, zusammengeflochten

Bildlegende: Der Zibelimäret Oensingen ist kein normaler Herbstmarkt. Noch immer gibt es hier Zwiebeln in allen Formen und Grössen. Keystone

Hans Schnider ist zum ersten Mal OK-Chef und atmet hörbar auf. Das Wetter am Samstag-Mittag, als der Zibelimäret beginnt, ist bestens. «Einigen ist es sogar zu warm», fügt Schnider an, und meint etwa die Marroni-Verkäufer, die tiefere Umsätze beklagen.

Letztes Jahr war alles anders. Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgten für den ungemütlichsten Zibelimäret aller Zeiten. Entsprechend blieben die Besucher aus.

Für 2013 hofft OK-Chef Schnider auf einen neuen Rekord. Einige zehntausend Besucher erwartet er am dreitägigen Markt.

Am Sonntagabend ist noch lange nicht Schluss

Nach dem Wochenende geht der Zibelimäret nämlich am Montag bis Mitternacht weiter. Viele Einheimische würden sich am Montag extra frei nehmen, weiss Hans Schnider. Zudem hätten die Kindergärteler und Schüler frei, um den Zibelimäret besuchen zu können.

Natürlich gibt es am Zibelimäret Oensingen auch einen Lunapark und Kebab-Stände. Der Thriathlon-Club verkauft Hot Dogs und die Pfader Chnoblibrot. Im Zentrum stehen aber nach wie vor die Zwiebeln. Einige Tonnen werden bis Montag-Abend verkauft, schätzt OK-Chef Hans Schnider.

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