Olten präsentiert Pläne für den neuen Bahnhofplatz

Die Stadt Olten hat trotz zunehmender Finanzknappheit im laufenden Jahr Grosses vor. Unter anderem soll die 60 Millionen Franken teure Neugestaltung des Bahnhofplatzes weiter vorangetrieben werden.

Dieses Jahr sollen der Masterplan sowie das Betriebs- und Gestaltungskonzept für den Bahnhofplatz erarbeitet werden. Gibt das Oltner Gemeindeparlament seinen Segen zum Kredit, so könnte 2017Projektierung eingeleitet werden. Gebaut werden soll nach aktuellem Zeitplan 2022/23 .

Luftaufnahme auf den Bahnhof Olten über die Aare hinweg.

Bildlegende: Blick auf den heutigen Bahnhofplatz Olten. Hier soll sich in Zukunft einiges ändern. ZVG / Stadt Olten

Ein Platz mit zwei Bereichen

Der Bahnhofplatz und die angrenzenden Strassen hätten ein überaus hohes Aufkommen an Autoverkehr, Bussen, Fuss- und Veloverkehr zu bewältigen, sagten Vertreter der Stadt am Montag vor den Medien in Olten. Den wachsenden Ansprüchen könne der Bahnhofplatz schon seit Jahren nicht mehr genügen.

Der neue Hauptzugang soll gemäss den Plänen im Bereich der Hardegg-Unterführung zu liegen kommen und den Bahnhofplatz in zwei Bereiche gliedern: in einen offenen, zur Bahnhofbrücke und zur Stadt hingewandten Platz und in einen nördlich des Zugangs Hardegg gelegenen Bereich im Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord.

Im nördlichen Teil des künftig geteilten Bahnhofplatzes soll auch ein neuer Busbahnhof entstehen. Im südlichen Teil sollen ein neuer Kiss und Ride-Bereich und die Taxistandplätze gebaut werden. Hier können Autofahrer ihre Liebsten zum Bahnhof fahren und nach kurzer Verabschiedung weiterfahren.

Stadt trägt Kosten nicht alleine

Die Kosten für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes belaufen sich gemäss heutigen Berechnungen auf rund 60 Millionen Franken. Sie werden aufgeteilt auf SBB, Bund, Kanton und Stadt.
Zudem stehen für das Kernstück des Agglomerationsprogramms Aare Land der 2. Generation auch bereits bewilligte Bundesgelder zur Verfügung. Der Stadtrat rechnet mit einem Kostenanteil für die Stadt Olten von rund 15 Millionen Franken.

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Heute im «Regionaljournal» um 17:30 Uhr auf Radio SRF 1.