Pius Lischer muss Geldstrafe und Busse bezahlen

Das Bezirksgericht Muri hat Pius Lischer am Dienstag zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen und zu einer Busse von 200 Franken verurteilt. Dies, weil er Cannabis angepflanzt, konsumiert und sogar an Jugendliche verkauft hat. Das Gericht hat damit einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft bestätigt.

Pius Lischer mit Kapitänsmütze.

Bildlegende: Pius Lischer tritt bei fast allen Wahlen an: Aktuell will er in den Gemeinderat Oberrüti gewählt werden. Keystone

Pius Lischer ist ein kantonsweit bekannter IV-Bezüter aus Oberrüti. Er kandidiert immer wieder für alle möglichen politischen Ämter - vom Regierungsrat bis zum Ständerat. Aktuell kandidiert er für den Gemeinderat Oberrüti.

Im Vorfeld seiner Regierungsratskandidatur 2012 gab Pius Lischer freimütig bekannt, dass er Cannabis anpflanze, konsumiere und gelegentlich auch verkaufe. Daraufhin hat er von der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau einen Strafbefehl erhalten.

Einspruch erfolglos

Pius Lischer hat gegen den Strafbefehl Einsprache erhoben, weshalb es am Dienstag vor dem Bezirksgericht Muri zu einer Verhandlung kam. Das Bezirksgericht hat den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft in allen Punkten bestätigt: Pius Lischer muss eine Geldstraffe von 30 Tagessätzen und eine Busse von 200 Franken bezahlen.