Rinder auf der Autobahn: Verkehrsbehinderungen bei Hägendorf

Auf der A2 Basel in Richtung Luzern waren am Mittwochabend mehrere Rinder unterwegs. Rund sechs Tiere einer Herde seien ausgerissen und auf beide Autobahnfahrbahnen gelangt, erklärte die Solothurner Kantonspolizei auf Anfrage. Es gab Verkehrsbehinderungen.

Kuhherde

Bildlegende: Verwirrung bei Solothurner Rindern: Sie landeten auf der Autobahn A2. Keystone

Sechs Rinder haben am Mittwochabend den Verkehr auf der Autobahn A2 in Hägendorf behindert. Nach 90 Minuten waren alle Tiere eingefangen. Ein Helfer wurde leicht verletzt beim Versuch, ein Rind festzuhalten.

Ein Fahrstreifen der A2 musste für den Verkehr zeitweise gesperrt werden, wie die Solothurner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Gegen 23 Uhr war die Autobahn wieder normal befahrbar.

Die Rinder weideten ursprünglich auf einer Wiese oberhalb der Autobahn. Wegen Bauarbeiten wurde der Weidezaun durch ein Provisorium ersetzt. Dieses war jedoch offenbar nicht ausreichend verankert und fiel um. Die Rinder gelangten so über die Böschung auf die Autobahn. Die Polizei konnte die Tiere mit Unterstützung ihres Besitzers und eines Passanten einfangen.