Saisonstart: «Hornussen soll keine Trendsportart werden»

Die Saison im Hornussen in der Nationalliga A hat am Wochenende begonnen. Die Mannschaft aus Zuchwil ist hier erfolgreich und gilt als Anwärter für den Schweizer Meistertitel. Hornussen soll aber nicht zum Trend werden, warnt Zuchwils Spielführer Urs Bichsel.

Hornussen zählt nebst Schwingen und Steinstossen zu den Schweizer Nationalsportarten. Zuchwil ist schon länger in der Nationalliga A und hat sich hier behauptet. Die Mannschaft zählt laut Umfrage unter den Hornusser-Teams zu den Favoriten in der laufenden Saison. Der Schweizer Meistertitel könnte also drinliegen.

Mindestens unter den ersten vier

Das Ziel der Hornussergesellschaft Zuchwil ist ein Platz unter den ersten vier Mannschaften. Kleine Chancen rechnet sich Zuchwil auch auf den Schweizer Meistertitel aus. Dafür muss aber alles stimmen: «Es braucht viel Glück und eine gute Tagesform für die Duelle gegen die direkten Konkurrenten», sagt Urs Bichsel, Spielführer der Zuchwiler Mannschaft.

Keine Nachwuchsprobleme bei Zuchwiler Mannschaft

Hornussen, Nouss

Bildlegende: Hornussen gilt als Schweizer Nationalsport. Trendsportart soll es aber nicht werden, findet der Zuchwiler Spielführer. Keystone

Zuchwil hat kaum Nachwuchsprobleme. Die «Randsportart» hat unter anderem auch mit «Nacht-Hornussen» auf sich aufmerksam gemacht. Das habe Interesse geweckt und sei auch gut so. Gesponsert wurde der Event von der Getränkefirma Red Bull. Zu viele solche Anlässe seien aber nicht gut für die Sportart, warnt der Zuchwiler Spielführer Urs Bichsel. Hornussen sei ein geselliger Sport, die Teams essen nach dem Spiel etwas zusammen, das solle im kleinen Rahmen bleiben, findet Bichsel im Gespräch mit Radio SRF.