Schaffner Luterbach muss höhere Dividende bezahlen als geplant

Die Aktionäre des Elektronikkomponenten-Herstellers Schaffner haben an der Generalversammlung am Montag für eine höhere Dividende gestimmt als von der Unternehmensleitung vorgeschlagen.

Arbeiterin im Werk in Luterbach

Bildlegende: Die Schaffner Holding in Luterbach: Produziert wird vor allem im Ausland. In der Schweiz befindet sich die Forschung. Keystone

Das Unternehmen wollte die Dividende von 4,50 Franken im Vorjahr auf 2 Franken senken, nachdem der Gewinn im Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende September) um 61 Prozent auf knapp 4 Millionen Franken eingebrochen war.

Aktionäre setzten sich durch

Mit der Kürzung der Dividende waren einige Aktionäre nicht einverstanden. Sie stellten einen Antrag auf eine höhere Ausschüttung und brachten diesen an der Versammlung durch. Damit wird knapp 60 Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausbezahlt. Bei den übrigen Traktanden folgten die Eigentümer den Anträgen des Verwaltungsrats.