Schloss Waldegg widmet sich der Gründerfamilie Besenval

Die Familie von Besenval zählte vom 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts zu Solothurns High-Society. Das Museum Schloss Waldegg setzt sich nun mit der bewegten Geschichte der Familie auseinander. Es geht um Networking und Kavalierstouren, aber auch um das tragische Schicksal der Gertrud von Sury.

Fotografie von zwei Büchern mit Siegelkapseln.

Bildlegende: Adelsdiplome mit Siegelkapseln von Kaiser Leopold I. für Mitglieder der Familie Besenval, ausgestellt 1695. ZVG / Besenval-Archiv, Château de Penthes.

Die Familie von Besenval ist in Solothurn bis heute bekannt. Auch findet man überall noch Spuren der Einwanderer aus dem Aostatal. Anders als beispielsweise die Familie Vigier sind die Besenvals jedoch in der Bedeutunglsosigkeit versunken. Inzwischen ist die Familie ausgestorben.

«  Die Familie hatte das Salzmonopol und ohne Salz läuft bekanntlich nichts. »

André Schluchter
Konservator Museum Schloss Waldegg

Ihr Aufstieg, ihr Erfolg im Salz- und Söldner-Handel, aber auch die Kavalierstour des jungen Johan Viktors I. oder das tragische Schicksal der Wohltäterin Gertrud von Sury werden nun in einer Sonderausstellung auf Schloss Waldegg genauer beleuchtet.

Gezeigt werden Dokumente, Perlen aus der Bibliothek, Bilder der ehemaligen Besitztümer im Elsass, aber auch ein Videoclip der Kavaliersreise. Die Ausstellung dauert noch bis zum 20. Dezember.