Schweizer Tierschutz von Wildpark Roggenhausen Aarau begeistert

Der aktuellste Zoobericht des Schweizer Tierschutzes STS lobt den Wildpark Roggenhausen als vorbildlich und einen der besten der Schweiz. Die Hirsche haben 10'000 Quadratmeter Platz, über zehn Mal mehr als vorgeschrieben wäre. Weniger gut ist die Kritik für den Raubtierpark Strickler in Subingen.

Hirsch

Bildlegende: Einer der Hirsche im Roggenhausen in Aarau. Er hat zehn Mal mehr Platz als der Tierschutz vorschreibt. Tierpark Roggenhausen

Der Schweizer Tierschutz hat 47 Schweizer Zoos und Tierparks bewertet. Besonderes Lob gibt es für den Wildpark Roggenhausen in Aarau. Die weitläufigen, artgerecht strukturierten Gehege zählten zu den besten ihrer Art in der Schweiz, schreibt der Tierschutz im aktuellen Zoobericht. Silvio Bircher, Präsident des Wildparks Roggenhausen, freut sich über das Lob enorm. Man setzte bewusst auf Hirsche statt auf exotische Tiere, führt Bircher weiter aus.

Ebenfalls positiv ist die Bewertung des Tierparks Bad Zurzach. Hirsch, Emu oder Pfau hätten es gut, steht es im Zoobericht. Allerdings sei die Voliere zu klein und mit zu viel Beton ausgestattet. Lob gibt es auch für den Kleinzoo Hasel in Remigen. Besonders Waschbären und Rhesusaffen hätten dort moderne Gehege. Es gäbe aber auch veraltete Anlagen, die bald umgebaut werden sollten.

Tierschutz kritisiert Subinger Tierpark

Der Raubtierpark Strickler in Subingen hingegen erfüllt die Erwartungen des Tierschutzes nicht. Die total 30 Raubtiere, darunter Tiger, Leoparden oder Löwen, seien gezähmt, das sei nicht artgerecht. Zudem hätten viele der Tiere zu wenig Platz.

Besser macht es laut Zoobericht Jürg Jenny in Olsberg. Seine Raubtiere seien modern dressiert, er behandle die Tiere mit Respekt und das Publikum im Tierpark sei klein, findet der Schweizer Tierschutz.

Zum vollständigen Zoobericht des Schweizer Tierschutzes