Geld für den Aargau So viel AKB-Geld wie noch nie für den Kanton Aargau

Die Aargauische Kantonalbank will dem Kanton Aargau in diesem Jahr eine Gewinnausschüttung von 99 Millionen Franken überweisen. Das ist mehr als jemals zuvor. Dies, obwohl die Bank im vergangenen Geschäftsjahr mit 142,2 Millionen Franken einen tieferen Gewinn erzielte als im Vorjahr.

AKB Direktionspräsident Pascal Koradi referiert vor einer Statistik

Bildlegende: Direktionspräsident Pascal Koradi (links) präsentiert zwar einen kleineren Gewinn. Trotzdem gibts für den Kanton mehr. SRF/Alex Moser

Die Aargauische Kantonalbank bleibt ein Goldesel für den Kanton Aargau. Rund 99 Millionen Franken will die Bank ihrem Eigentümer überweisen. Hinzu kommt eine Abgeltung der Staatsgarantie von rund 10,7 Millionen Franken. Unter dem Strich liefert die AKB damit 109,7 Millionen in die Staatskasse - das ist ein Rekordbetrag.

Weniger Gewinn

Eigentlich hat die Aargauische Kantonalbank im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht als im Rekordjahr 2015. Der Gewinn sank um 8,5 Prozent auf 142,2 Millionen Franken. Die Bank ist dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Neue Kundengelder

Ein Grund dafür ist die Zunahme der Kundengelder. Diese nahmen um 3,6 Prozent auf 16,3 Milliarden Franken zu. Auch die Ausleihungen an Kunden sind um 1,1 Milliarden Franken auf 20,8 Milliarden Franken gestiegen. Alles in allem ist die Bilanzsumme auf 25,2 Milliarden Franken gestiegen.

Auch im interkantonalen Vergleich steht die Aargauische Kantonalbank gut da. Letztes Jahr erreichte sie mit einem Geschäftserfolg von 294'000 Franken pro Mitarbeiter den 3. Platz unter den Schweizer Retailbanken.