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Solothurner Kunstpreis 2017 Bildhauer Bruno Leus erhält Auszeichnung

Der mit 20'000 Franken dotierte Preis geht an den 74-jährigen Bruno Leus aus Flüh. Seine Plastiken prägen vielerorts den öffentlichen Raum im Kanton Solothurn.

Bruno Leus
Legende: Der 74-jährige Bruno Leus erhält den Solothurner Kunstpreis 2017. Er präge mit seinen Plastiken den öffentlichen Raum. zvg: Kanton Solothurn

Kaum ein anderer Künstler habe den öffentlichen Raum in- und ausserhalb des Kantons Solothurn so geprägt wie Bruno Leus, schreibt der Regierungsrat zur Vergabe des Solothurner Kunstpreises 2017 am Mittwoch.

Der 74-Jährige aus der Gemeinde Hofstetten-Flüh im Schwarzbuben-Bezirk Dorneck füge seine Arbeiten so in die Umgebung ein, dass sie niemals aufdringlich seien, aber auch ohne dass sie untergingen, heisst es weiter. Dafür ehrt die Kantonsregierung den bildenden Künstler nun mit dem mit 20'000 Franken dotierten Kunstpreis.

Leus' Werke seien subtiler und stiller als andere Arbeiten. Aber seien die überdimensionalen rostigen Nägel, Acrylglas-Segel oder Gräser aus Stahl einmal wahrgenommen, komme der Betrachter nicht mehr von ihnen los.

Elisabeth Pfluger für Lebenswerk geehrt

Neben dem Kunstpreis vergab der Solothurner Regierungsrat weitere Auszeichnungen. Unter anderem erhält die Schriftstellerin und Volkskundlerin Elisabeth Pfluger den Anerkennungspreis 2017 und wird damit für ihr Lebenswerk geehrt. Dieser Preis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Elisabeth Pfluger
Legende: Die 97-jährige Elisabeth Pfluger wird 2017 mit dem Anerkennungspreis für ihr Lebenswerk im Kanton Solothurn geehrt. SRF

Die 97-jährige Elisabeth Pfluger sei die unbestrittene Grossmeisterin der kleinen Alltagsgeschichten, welche die Karte des Kantons Solothurn wie ein feiner Teppich überziehen, heisst es in der Regierungsmitteilung.

Pfluger habe sich während Jahrzehnten immer wieder in entlegene Gebiete Solothurns aufgemacht und dort den Menschen und ihren Geschichten zugehört. Daraus sei ein «unermesslicher Schatz» von Geschichten, Anekdoten und Sprüchen entstanden, der die «vielseitige Seele» des Kantons zeige und für kommende Generationen erhalte.