Solothurner Parlament verschont ÖV

In den nächsten Jahren gibt der Kanton Solothurn 79 Millionen Franken für den öffentlichen Verkehr aus. Der Kantonsrat hat am Mittwoch einem leichten Ausbau des Angebots zugestimmt. Sparen will das Parlament bei Zügen und Bussen nicht.

Pendler im Zug

Bildlegende: Auf der RBS-Linie Solothurn-Bern wird der Viertelstunden-Takt eingeführt. Pendler unterwegs in der RBS. Keystone

Sämtliche Anträge für einen Ausbau des ÖV-Angebots im Kanton Solothurn sind gescheitert. So werden zum Beispiel die Nachtbusse nicht ins Grundangebot aufgenommen, und das Busangebot in der Region Thal wird nicht verbessert.

Sparen will der Kantonsrat beim Öffentlichen Verkehr aber auch nicht. Im Grundsatz folgt der Kantonsrat damit der Regierung und beschliesst ein Paket, das einen kleinen Ausbau des öffentlichen Verkehrs beinhaltet. Zum Beispiel wird das Busangebot im Bucheggberg verbessert und auf der RBS-Linie Solothurn-Bern der Viertelstunden-Takt eingeführt.

Gescheitert sind Grenchner Kantonsräte mit dem Antrag, die abendlichen Regio-Express-Züge ab Solothurn beizubehalten. Diese werden nun, wie von der Regierung vorgeschlagen, ab Dezember gestrichen. (jagm)

Vor der Debatte im Kantonsrat