Stadtrat von Olten lehnt Initiative «Stadtseiten verbinden» ab

Das Begehren sei zu teuer, argumentiert der Stadtrat. Die Idee, die linke und rechte Stadthälfte besser miteinander zu verbinden, findet er aber grundsätzlich gut. Es geht um die umstrittene Unterführung Winkel.

Unterführung

Bildlegende: Sehr unbeliebt, die Winkel-Unterführung in Olten. Screenshot olten.ch

Die Unterführung Winkel ist dunkel, unübersichtlich und folglich in der Bevölkerung extrem unbeliebt. Schon tausend Ideen wurden entwickelt, wie die Unterführung anders und besser gestaltet werden könnte.

Dass sie für Olten extrem wichtig ist, ist unbestritten. Sie ist die wichtigste Verbindung zwischen der linken und rechten Stadthälfte. Der Stadtrat hat vor längerer Zeit entschieden, die Unterführung so zu lassen, wie sie ist. Eine Neugestaltung ist nämlich überaus kompliziert. So müssen viele Eigentumsverhältnisse geklärt werden.

Aus diesem Grund lehnt die Stadtregierung auch die Initiative «Stadtseiten verbinden» ab. Denn nur mit einem Ausbau der Winkel-Unterführung lässt sich das anliegen der Initianten erfüllen.

Und da hätten die Abklärungen eben ergeben, dass der Aufwand für einen Ausbau unverhältnismässig sei, sagt der Stadtrat. Bis zu 11 Millionen Franken würde eine Sanierung kosten. Zu viel für die Stadtkasse, die momentan sowieso darben bzw. sparen muss.