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Tiefere Steuern Steuerbelastung sinkt erneut

In Solothurner Gemeinden sank der durchschnittliche Steuerfuss für Private um 0,3, für Firmen um 0,4 Prozentpunkte.

Legende:
Entwicklung der durchschnittlichen Steuerfüsse in Solothurner Gemeinden 2000-2018 Entwicklung des durchschnittlichen Steuerfusses für natürliche und juristische Personen in Solothurner Gemeinden in den Jahren 2000-2018. Kanton Solothurn, Amt für Gemeindefinanzen
  • Der durchschnittliche Steuerfuss für natürliche Personen in allen 109 Solothurner Einwohnergemeinden beträgt in diesem Jahr 118,4 Prozent, im Jahr 2017 waren es noch 118,7 Prozent.
  • Bei den juristischen Personen sank der durchschnittliche Steuerfuss noch ein bisschen mehr, von 114,8 Prozent im letzten Jahr auf 114,4 Prozent im laufenden Jahr.
  • Im laufenden Jahr haben 16 Gemeinden den Steuerfuss gesenkt, 3 Gemeinden haben ihn erhöht.
  • Mit 90 Gemeinden hat eine Mehrheit den Steuerfuss aber nicht verändert.

Den tiefsten Steuerfuss haben die Gemeinden Kammersrohr und Feldbrunnen-St. Niklaus (65 Prozent). Die höchste Steuerbelastung findet sich in Holderbank (140 Prozent). Dazwischen liegt ein Unterschied von 75 Prozentpunkten.

Laut der Solothurner Steuerverwaltung setze sich auch 2018 der Trend fort, wonach die Unterschiede zwischen den Steuerfüssen abnehmen aufgrund des neuen Finanzausgleiches.