Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn Trotz Warnung und Polizei-Präsenz: Einbruch in Würenlos

Die Prognose der Aargauer Kantonspolizei war richtig: Wie vorhergesagt wurde am Wochenende in Würenlos eingebrochen. In einer Wohnung wurde die Türe aufgebrochen. Aber auch andere Regionen sind betroffen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Aufgebrochene Türe
Legende: Die Einbrecher brachen die Türe einer Wohnung in Würenlos auf und entwendeten Bargeld, Schmuck und ein Laptop. ZVG / Aargauer Kantonspolizei

Die Aargauer Kantonspolizei hatte bereits Anfang Woche vor einem erhöhten Einbruchrisiko gewarnt und ihre Präsenz verstärkt. Trotzdem kam es zu zahlreichen Einbrüchen. So nutzten Unbekannte die kurze Abwesenheit der Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Würenlos aus, um die Wohnungstüre aufzubrechen und die Wohnung zu durchwühlen. Sie erbeuteten Bargeld, Schmuck und einen Laptop.

Auch in Baden kam es um die Mittagszeit zu einem Einbruchversuch. Es gelang der Täterschaft allerdings nicht, die Haupteingangstüre eines Mehrfamilienhauses aufzuwuchten. Im Verlauf des Samstagabends drangen Einbrecher in Oftringen in ein Einfamilienhaus ein. Ein gekipptes WC-Fenster hatte ihnen den Einstieg ermöglicht. Als Beute fielen der Täterschaft Bargeld und Schmuck in die Hände.

Erfolgsmeldung

Ein Einbrecher-Pärchen aus Frankreich wurde am Freitag von der Polizei verhaftet. Anwohner von Wohlenschwil hatten sie als verdächtig gemeldet. In ihrem Auto stellte die Polizei Diebesgut aus einem Einfamilienhaus in Mägenwil sicher. Dort war zuvor eingebrochen worden.

In der vergangenen Woche verzeichnete die Kantonspolizei rund ein Dutzend Einbruchdiebstähle im Wohnbereich. Diese Zahl sei zwar nicht aussergewöhnlich hoch, zeige aber, dass Einbrecher unvermindert aktiv seien. Die Tatorte lagen hauptsächlich im oberen Fricktal sowie in den Bezirken Zofingen und Baden.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Wer in einem Land wohnt, das keine Grenzkontrollen mehr durchführt, sein Haus offen lässt, das Gartentor autobreite einfahrbereit hält und ein lukratives Haus auf seiner Parzelle hat, muss damit rechnen, dass internationale Berufs-Einbrecherbanden rein(fahren) und ihre Plastiksäcke füllen! Wer aber die Türen verschlossen hält und pflichtbewusst Fenster schliesst und trotzdem ausgeraubt wird, hat mit dieser zunehmenden "SelbstbedIenung" grosse Mühe! Da braucht es endlich griffige Basisarbeit!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen