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Aargau Solothurn Vater des in Niederlenz getöteten Mädchens in Untersuchungshaft

Im Fall des getöteten vierjährigen Mädchens in Niederlenz bleibt der Vater vorerst für drei Monate in Untersuchungshaft. Der dringend tatverdächtige 44-Jährige, der sich bei der Tat selbst schwer verletzt hatte, ist «nicht geständig», wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Der Vater habe aus dem Spital in einen Haftplatz mit medizinischer Betreuung verlegt werden können. Gegen den Mann läuft ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung an seinem Kind und wegen versuchter Tötung an seiner 43-jährigen Ehefrau.

Legende: Video Nachricht abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 02.02.2015.

Das kantonale Zwangsmassnahmengericht hiess den von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau gestellten Antrag auf drei Monate Untersuchungshaft gut.

Vater hat sich selber verletzt

Die mutmassliche Tatwaffe sei sichergestellt worden, sagte Sandra Zuber, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. Gegen die Mutter laufe keine Strafuntersuchung. Der tatverdächtige Vater sei mehrmals befragt worden. Er habe angegeben, sich selbst verletzt zu haben.

Das vierjährige Mädchen war am Abend des 1. Februar im Haus der Eltern in Niederlenz getötet worden. Das Kind wies Stichverletzungen im Brustbereich auf. Die Rettungskräfte fanden die Mutter leicht verletzt und den Ehemann schwer verletzt vor. Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. Die Behörden gehen von einem Familiendrama aus.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Bärtschi, Sissach
    Natürlich kenne auch ich den wahren Sachverhalt nicht. Sowohl die Justiz wie auch die Medien hüllen sich ja in seltsames Schweigen, wenn es um die angeblichen Indizien gegen den Vater geht. Dass er sich seine Verletzungen selber zugefügt haben soll, scheint mir schwer nachvollziehbar. Ich wünsche dem Mann die Kraft, sich keine Straftat anhängen zu lassen, falls er sie nicht begangen hat. Der deutsche Fall Harry Woerz zeigt deutlich genug, wozu eine voreingenommene Justiz imstande ist.
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