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Aargau Solothurn Volksmusikfest Aarau: Musik als Universalsprache

Beim Eidgenössischen Volksmusikfest in Aarau wurde am Sonntag gefeiert. Vor dem grossen Umzug mit 1300 Mitwirkenden und 53 Sujets stand der Festakt in der Stadtkirche mit einer Rede von Bundesrat Alain Berset auf dem Programm. Der Umzug fand bei besten Bedingungen statt.

Kulturminister und Jazzpianist Berset lieferte am offiziellen Festakt vom Sonntagmorgen eine treffende Analyse über den derzeitigen Zustand der Schweizer Volksmusik. Eine Zeitlang habe es eine Zurückhaltung gegenüber der Volksmusik gegeben. Viele hätten gemeint, es gäbe einen Gegensatz zwischen dem eigenen musikalischen Erbe und dem kulturellen Interesse an der Welt.

Das sei heute nicht mehr so, stellte Berset fest. Die Volksmusik in der Schweiz sei sich zwar treu geblieben, habe sich aber stets weiter entwickelt. «Unsere Volksmusik strotzt vor Vitalität und Neugier», sagte Berset wörtlich.

Die kreative Pflege des musikalischen Erbes stärke auch die Identität. Mit einer starken Identität falle es einem auch leichter, offen zu sein für andere Stile und Länder, sagte Berset mit Verweis auf den Eröffnungsabend des «Eidgenössischen» mit internationaler Volksmusik.

«Gegen 100'000 Besucherinnen und Besucher»

Musik sei eine überall verständliche Sprache, sagte die OK-Präsidentin, FDP-Ständerätin Christine Egerszegi. Bei der Musik würden sich unterschiedlichste Leute treffen, doch alle würden dabei miteinander verbunden.

An einer Medienkonferenz im Anschluss an den Festakt zog Egerszegi auch eine erste Bilanz. Gegen 100'000 Besucherinnen und Besucher hätten das Eidgenössische in Aarau bisher besucht. Das Fest sei ohne organisatorische Probleme abgelaufen. Sie sei völlig zufrieden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Musik sei eine überall verständliche Sprache, sagte die OK-Präsidentin, FDP-Ständerätin Christine Egerszegi. Bei der Musik würden sich unterschiedlichste Leute treffen, doch alle würden dabei miteinander verbunden." Nein, nicht alle Musik mag ich. Nicht immer soll sie verständlich sein. Manchmal ist sie auch ein subversiver Schutz für Künstler/innen, die sich z.B. Diktaturen entziehen wollen.
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